Škoda, Renault, Bosch, Canyon

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IAA MOBILITY Weekly

Die Mobilitäts-Highlights der Woche 26/2026

Skoda, Renault, Bosch, Canyon

26/2026
Beitrag vom 26. Juni, 2026

Škoda erweitert Elektro-Offensive mit neuem Flaggschiff Peaq, Renault präsentiert Facelift des Megane E-Tech, Bosch bringt ersten Nabenmotor für urbane E-Bikes und Canyon zeigt KI-Helm, intelligentes Predict Bike und V2X-E-Bike für mehr Sicherheit – das sind unsere Top News in Woche 26 des Jahres 2026.

Škoda erweitert Elektro-Offensive mit neuem Flaggschiff Peaq, Renault präsentiert Facelift des Megane E-Tech, Bosch bringt ersten Nabenmotor für urbane E-Bikes und Canyon zeigt KI-Helm, intelligentes Predict Bike und V2X-E-Bike für mehr Sicherheit – das sind unsere Top News in Woche 26 des Jahres 2026.

26/2026
Beitrag vom 26. Juni, 2026
Frontansicht eines geparkten Škoda vor einem modernen Gebäude bei Dämmerung.
(c) Škoda

Škoda hat mit dem neuen Peaq sein bislang größtes vollelektrisches SUV und erstes Modell im Segment der großen Elektro-SUV vorgestellt. Das neue Flaggschiff bietet bis zu sieben Sitzplätze, mehr als 640 Kilometer Reichweite und ergänzt gemeinsam mit dem Epiq die Elektro-Offensive der Marke.

Mit 4,87 Metern Länge, bis zu 935 Litern Kofferraumvolumen und einem großzügigen Innenraum setzt der Peaq auf Komfort mit belüfteten Massage-Vordersitzen, Sonos-Soundsystem und integriertem Wellness-Konzept. Die neue Designsprache „Modern Solid“ umfasst bündige Türgriffe, ein großes Panoramaglasdach sowie eine aerodynamisch optimierte Karosserie mit einem cW-Wert von 0,249.

Auf Basis der MEB+-Plattform stehen drei Antriebsvarianten mit 150 bis 220 kW (204 bis 299 PS) sowie zwei Batteriegrößen zur Wahl. Die Topversion bietet bis zu 640 Kilometer Reichweite, während sich die Batterie in rund 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden lässt. Zusätzlich unterstützt der Peaq One-Pedal-Driving sowie bidirektionales Laden (V2L, V2H und V2G).

Zur Ausstattung zählen moderne Fahrerassistenzsysteme, optional der Travel Assist 3.0 sowie ein neues Android-basiertes Infotainmentsystem mit 13,6-Zoll-Display und erweiterten Konnektivitäts- und Ladefunktionen über die MyŠkoda-App.

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Heckansicht eines Renault Megane E-Tech beim Laden an einer E-Ladestation.
(c) Renault

Renault hat den Megane E-Tech elektrisch umfassend überarbeitet und den Kompaktstromer mit einem neuen Design, einer leistungsfähigeren LFP-Batterie sowie erweiterten Konnektivitäts- und Komfortfunktionen ausgestattet.

Zu den Neuerungen zählen eine neugestaltete Front mit neuer Lichtsignatur, überarbeitete Rückleuchten und die Ausstattungslinien Techno und Esprit Alpine. Die neue 67-kWh-LFP-Batterie mit Cell-to-Pack-Architektur ermöglicht Reichweiten von bis zu 500 Kilometern und unterstützt DC-Schnellladen mit bis zu 165 kW. Der 160 kW (218 PS) starke Elektromotor ohne Seltene Erden bleibt unverändert.

Im Innenraum bietet das OpenR-Link-System mit Google-Diensten künftig unter anderem den Sprachassistenten Google Gemini, personalisierte Fahrzeugeinstellungen per Fahrererkennung, einen Smart-Fahrmodus, One-Pedal-Driving sowie kabelloses Laden nach Qi2-Standard. Ergänzt wird das Elektro-Ökosystem durch einen verbesserten EV-Routenplaner, Batterievorkonditionierung, bidirektionales Laden (V2L) und die Smartphone-App „my rnlt“.

Darüber hinaus erweitert Renault die Sicherheitsausstattung um neue Assistenzsysteme wie einen Nothalteassistenten, Safety Score, Safety Coach und Safety Monitor. Insgesamt stehen mehr als 30 Fahrerassistenzsysteme zur Verfügung. Produziert wird der Megane E-Tech weiterhin im französischen ElectriCity-Werk in Douai.

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Person mit Helm fährt ein E-Bike neben einem modernen Gebäude.
(c) Bosch

Bosch eBike Systems erweitert sein Portfolio für den urbanen Radverkehr und präsentiert mit der Hub Line erstmals einen Nabenmotor im Bosch Smart System. Der speziell für eUrban Bikes entwickelte Antrieb liefert 45 Nm Drehmoment, wiegt rund 2,3 Kilogramm und entkoppelt sich oberhalb von 25 km/h vollständig, um ein nahezu widerstandsfreies Fahren zu ermöglichen. Als Teil des Smart Systems unterstützt der Motor Funktionen wie Navigation, Diebstahlschutz, Over-the-Air-Updates und die elektronische Schaltung eShift.

Ergänzend stellt Bosch den neuen PowerTube 360 vor. Mit 360 Wh Kapazität und einem Gewicht von rund 2,1 Kilogramm ist er der bislang schlankste Akku des Smart Systems und soll Reichweiten von über 80 Kilometern ermöglichen. Über den PowerMore 250 Range Extender lässt sich das System bei Bedarf erweitern.

Zudem erweitert Bosch seine Sicherheits- und Bedienlösungen. Ein neues ConnectModule kombiniert GPS, Mobilfunk und Bluetooth Low Energy für eine präzisere Fahrzeugortung. Neu sind außerdem der kompakte LED Controller mit USB-C-Anschluss sowie das Intuvia 200 mit 2,4-Zoll-Graustufendisplay für eine einfache und gut ablesbare Bedienung.

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Schräge Heckansicht eines Canyon Rennrads mit aerodynamischem Rahmen.
(c) Canyon

Canyon hat neue Technologien vorgestellt, die die Sicherheit von Radfahrern durch künstliche Intelligenz, Vernetzung und digitale Assistenzsysteme verbessern sollen. Im Mittelpunkt stehen der Stingr Smart-Helm mit Head-up-Display, das Canyon Predict Bike mit KI-gestützter Gefahrenvorhersage sowie das Roadlite:ON V2X mit Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation.

Der Stingr Smart-Helm blendet sicherheitsrelevante Informationen direkt im Sichtfeld des Fahrers ein und kombiniert visuelle Hinweise mit akustischen und haptischen Warnsignalen. Zusätzlich bietet er Leistungsdaten, integrierte Herzfrequenzmessung, Sprachsteuerung sowie die Anbindung externer Sensoren.

Das Canyon Predict Bike nutzt Kameras, Radar und Edge-KI, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen. Die lokale Datenverarbeitung analysiert Fahr- und Umgebungsdaten in Echtzeit und unterstützt den Fahrer unter anderem mit Abstands-, Terrain- und Gruppenfahrassistenten – ganz ohne Cloud-Anbindung.

Mit dem Roadlite:ON V2X überträgt Canyon erstmals Vehicle-to-Everything-Technologie auf ein seriennahes E-Bike. Das System ermöglicht die Kommunikation zwischen Fahrrad, Fahrzeugen und künftig auch intelligenter Verkehrsinfrastruktur. So können sich Verkehrsteilnehmer gegenseitig vor Gefahren warnen, selbst ohne direkten Sichtkontakt. Ergänzt wird das Sicherheitskonzept durch Radar, ein dynamisches Bremslicht und die Perspektive intelligenter Funktionen wie einer „grünen Welle“ für Radfahrer.

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