Mercedes-Benz, Ford, Volkswagen, Nissan und mehr

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IAA MOBILITY Weekly

Die Mobilitäts-Highlights der Woche 05/2026

Mercedes-Benz, Ford, Volkswagen, Nissan, Didi Autonomous Driving, PULSETRAIN, Yazaki

05/2026
Beitrag vom 30. Januar 2026

Weltpremiere der neuen Mercedes-Benz S-Klasse, Ford wertet Explorer und Capri mit neuer LFP-Batterie auf, Volkswagen bringt neue „China Electronic Architecture“ (CEA) in Serie, Nissan präsentiert solarbetriebenen Ariya, DiDi Autonomous Driving hat mit der Auslieferung einer ersten Robotaxi-R2-Flotte begonnen und PULSETRAIN und Yazaki gehen Partnerschaft zur Multilevel-Batterietechnologie ein – das sind unsere Top News in Woche 5 des Jahres 2026. 

Weltpremiere der neuen Mercedes-Benz S-Klasse, Ford wertet Explorer und Capri mit neuer LFP-Batterie auf, Volkswagen bringt neue „China Electronic Architecture“ (CEA) in Serie, Nissan präsentiert solarbetriebenen Ariya, DiDi Autonomous Driving hat mit der Auslieferung einer ersten Robotaxi-R2-Flotte begonnen und PULSETRAIN und Yazaki gehen Partnerschaft zur Multilevel-Batterietechnologie ein – das sind unsere Top News in Woche 5 des Jahres 2026. 

05/2026
Beitrag vom 30. Januar 2026
Eine schwarze Luxuslimousine der Mercedes-Benz S-Klasse steht im Studio mit weicher Beleuchtung.
(c) Mercedes-Benz

Mercedes-Benz hat zur Feier des 140. Jahrestages der Erfindung des Automobils durch Carl Benz im Jahr 1886 die neue Mercedes-Benz S-Klasse vorgestellt – das umfassendste Update innerhalb einer Modellgeneration. Mehr als 50 Prozent der Fahrzeugumfänge (rund 2.700 Komponenten) wurden neu entwickelt oder deutlich weiterentwickelt, um die Luxuslimousine technologisch, digital und beim Komfort erneut als Benchmark zu positionieren. Optisch setzt die S-Klasse neue Akzente mit optional beleuchtetem Mercedes-Stern, größerem beleuchtetem Kühlergrill sowie DIGITAL-LIGHT-Scheinwerfern im Doppelstern-Design. Das weiterentwickelte Lichtsystem mit Micro-LEDs bietet ein helleres, effizienteres Fernlicht mit bis zu 600 Metern Reichweite und verbessert Sicherheit und Sicht insbesondere bei Nacht. Digitales Herzstück ist MB.OS, das alle Fahrzeugdomänen vernetzt und Over-the-Air-Updates über den gesamten Lebenszyklus ermöglicht. Darauf aufbauend bringt MB.DRIVE die nächste Generation der Fahrerassistenz mit umfangreicher Sensorik; MB.DRIVE ASSIST PRO erlaubt punkt-zu-punkt-Unterstützung auch im Stadtverkehr (zunächst in China, später in weiteren Märkten). Im Innenraum prägt der MBUX Superscreen das Erlebnis. Die vierte MBUX-Generation integriert KI-Agenten inklusive generativer KI für natürliche Dialoge mit „Hey Mercedes“, ergänzt durch eine neue Zero-Layer-Oberfläche, zahlreiche Apps und AR-Navigation. Optional verwandelt der First-Class-Fond die Langversion in eine mobile Business-Lounge mit großen Displays, Konferenztechnik und High-End-Sound.Weitere Highlights sind Komfort- und Sicherheitsinnovationen wie beheizbare Sicherheitsgurte, ENERGIZING AIR CONTROL, ein erweitertes PRE-SAFE®-Rückhaltesystem mit bis zu 15 Airbags sowie das eigenentwickelte Integrierte Schutzsystem (iSS S 680 GUARD 4MATIC mit VR10-Zertifizierung.Antriebsseitig reicht das Portfolio von elektrifizierten Sechs- und Achtzylindern bis zum Plug-in-Hybrid mit rund 100 km elektrischer Reichweite. Der neue V8 im S 580 4MATIC leistet 395 kW (537 PS) und 750 Nmlle Motoren werden von einem 48-Volt-Mildhybridsystem unterstützt.  

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Ein hellblaues Elektro-SUV von Ford steht auf einer Bergstraße vor felsiger Hügellandschaft.
(c) Ford

Ford wertet die elektrischen SUV Explorer und Capri auf: In den Standard-Range-Versionen kommt künftig eine 58-kWh-LFP-Batterie zum Einsatz. Ergebnis sind deutlich mehr Reichweite und bessere Fahrleistungen.Der Explorer Standard Range soll nun bis zu 444 km erreichen, der Capri Standard Range soll bis zu 464 km erreichen – ein Plus von bis zu 70 km. Gleichzeitig steigt die Leistung der überarbeiteten Elektromotoren von 125 kW auf 140 kW (190 PS) bei 350 Nm Drehmoment; der Sprint auf 100 km/h gelingt beiden Modellen in 8,0 Sekunden. 

Die LFP-Chemie bringt zusätzliche Vorteile bei Ladeflexibilität und Lebensdauer (häufigeres Laden auf 100 % ohne nennlichen Verschleiß) sowie bei Kosten und Robustheit. An 110-kW-DC-Ladern soll der Ladevorgang von 10 auf 80 % rund 28 Minuten dauern. 

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Ein selbstfahrendes Auto mit sichtbaren internen Systemen und Sensorsignalen auf einer Stadtstraße.
(c) Volkswagen Konzern

Der Volkswagen-Konzern hat in China die China Electronic Architecture (CEA) in Serie gebracht und damit einen zentralen Baustein seiner „In China, for China“-Strategie umgesetzt. Die lokal entwickelte, zonale Hochleistungs-Elektronikarchitektur bildet die Basis für softwaredefinierte und vernetzte Fahrzeuge. Als erstes Serienmodell soll der VW ID.UNYX 07 die neue Architektur nutzen, die vollständig in China entwickelt, getestet und produziert wurde 

Die CEA setzt auf leistungsstarke Zentralrechner, vollständige OTA-Update-Fähigkeit und reduziert die Zahl der Steuergeräte um rund 30 Prozent, was Komplexität und Kosten senken und schnelle Software-Weiterentwicklungen ermöglichen. Entwickelt wurde sie in nur 18 Monaten von der Volkswagen Group China Technology Company gemeinsam mit CARIAD China und dem Partner Xpeng. 

Ein wesentlicher Vorteil ist die Antriebs-Flexibilität: Die CEA ist nicht nur für BEV, sondern auch für Hybrid- und Verbrenner-Modelle ausgelegt. Volkswagen plant den schnellen Rollout ab 2026 auf weitere Fahrzeuge aus den chinesischen Joint Ventures, beginnend im A- und B-Segment.

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Ein schwarzes Elektro-SUV von Nissan steht auf einer gepflasterten Fläche im Sonnenlicht.
(c) Nissan

Nissan hat zum Clean Energy Day 2026 eine solarbetriebene Konzeptstudie des Elektro-SUV Nissan Ariya vorgestellt. Das Fahrzeug kombiniert den serienmäßigen Elektroantrieb mit integrierter Photovoltaik auf Motorhaube, Dach und Heckklappe. Auf rund 3,8 Quadratmetern wandeln Hochleistungs-Solarzellen Sonnenlicht direkt in Strom um, der in das Energiemanagement des Fahrzeugs eingespeist wird. 

Erste Praxistests zeigen ein spürbares Potenzial: Unter idealen Bedingungen lassen sich bis zu 23 Kilometer zusätzliche Reichweite pro Tag gewinnen, im Durchschnitt etwa 17,6 km in Barcelona und 10,2 km in London. Zudem könnte das System die Zahl der Ladevorgänge je nach Nutzung um 35 bis 65 Prozent reduzieren. 

Entwickelt wurde das Konzept von Nissan-Teams in Dubai und Barcelona als Teil der langfristigen Strategie, Elektromobilität nachhaltiger zu machen und die Abhängigkeit von externer Ladeinfrastruktur zu verringern. Eine Serienumsetzung ist derzeit nicht geplant, der solarbetriebene Ariya soll aber als Technologieausblick dienen, wie Solarenergie künftig ergänzend zur Batterieladung genutzt werden könnte, insbesondere in sonnenreichen Regionen. 

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Ein autonomes SUV fährt durch eine Stadt mit modernen Gebäuden im Hintergrund.
(c) DiDi Autonomous Driving

DiDi Global treibt den Ausbau autonomer Mobilität voran: Die Tochter DiDi Autonomous Driving hat mit der Auslieferung einer ersten Robotaxi-R2-Flotte begonnen, die nun im realen Straßenverkehr erprobt wird. Entwickelt wurden die Fahrzeuge gemeinsam mit GAC Aion. 

Das Robotaxi R2 basiert auf dem Aion-V-SUV und ist mit 33 Sensoren ausgestattet, darunter LiDAR, 4D-Radar, Kameras und Infrarot-Sensorik. Ein zentraler KI-Rechner mit über 2.000 TOPS Rechenleistung verarbeitet die Daten in Echtzeit und SOLL autonomes Fahren in komplexen urbanen Umgebungen ermöglichen. Erste Straßentests sind bereits in Guangzhou genehmigt, weitere Einsätze unter anderem in Beijing sollen folgen. 

DiDi sieht den R2 als wichtigen Schritt von der Prototypenphase hin zu skalierbaren Demonstrations- und Kommerzialisierungsszenarien. Aufbauend auf früheren fahrerlosen 24/7-Robotaxi-Tests will das Unternehmen gemeinsam mit GAC Aion autonome Fahrzeuge schrittweise in reale Verkehrsnetze integrieren und langfristig eine breiter einsetzbare Robotaxi-Flotte etablieren. 

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Ein Batteriemodul mit Leiterplatte wird in einer Vitrine auf einer Messe ausgestellt.
(c) PULSETRAIN

Das Münchner Deep-Tech-Start-up PULSETRAIN und der Tier-1-Zulieferer Yazaki Europe Middle East Africa haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um eine Multilevel-Batterietechnologie für Elektrofahrzeuge zur industriellen Serienreife zu bringen. Die Vereinbarung wurde am 22. Januar 2026 unterzeichnet. 

Kern der Zusammenarbeit ist die von PULSETRAIN entwickelte MultiCellBridge, die intelligentes Zellmanagement mit integrierter Leistungselektronik kombiniert. Jede Batteriezelle soll sich dabei einzeln steuern lassen, was Effizienz, Sicherheit und Lebensdauer von Batteriepacks deutlich erhöhen soll. Ein wesentlicher Vorteil: Inverter- und Ladefunktionen sollen direkt ins Batteriesystem integriert werden können, wodurch separate Komponenten entfallen und Gewicht, Bauraum sowie Systemkomplexität reduziert werden sol. 

Zunächst wollen die Partner in einem Proof of Concept die industrielle Machbarkeit und Skalierbarkeit nachweisen. Einen ersten öffentlichen Auftritt hatte das gemeinsame Konzept bereits auf der CES in Las Vegas. Während PULSETRAIN seine softwaredefinierte Leistungselektronik einbringt, steuert Yazaki seine umfassende Erfahrung in Serienfertigung, Hochvolt- und Batteriesystemen bei. 

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