China, BMW, BYD, Porsche und ZF

Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.

IAA MOBILITY Weekly

Die Mobilitäts-Highlights der Woche 06/2026

China, BMW, BYD, Porsche und ZF

06/2026
Beitrag vom 06.02.2026

China verbietet elektrische Tür-Entriegelungssysteme ab 2027, BMWhat im Stammwerk München erstmals Vorserienfahrzeuge des neuen BMW i3 produziert, BYD hat die t Pkw-Testproduktion in Ungarn gestartet, Porsche hat die Serienproduktion des Cayenne Electric gestartet und ZF und BMW schließen langfristige Partnerschaft für zukunftsorientierte Antriebstechnologien das sind unsere Top News in Woche 6 des Jahres 2026.

China verbietet elektrische Tür-Entriegelungssysteme ab 2027, BMWhat im Stammwerk München erstmals Vorserienfahrzeuge des neuen BMW i3 produziert, BYD hat die t Pkw-Testproduktion in Ungarn gestartet, Porsche hat die Serienproduktion des Cayenne Electric gestartet und ZF und BMW schließen langfristige Partnerschaft für zukunftsorientierte Antriebstechnologien das sind unsere Top News in Woche 6 des Jahres 2026.

06/2026
Beitrag vom 06.02.2026
Nahaufnahme einer Autotür mit Chromgriff und Himmelsreflexion auf der Lackoberfläche.
(c) Adobe Stock

China verschärft seine Sicherheitsvorschriften für Pkw: Ab 1. Januar 2027 dürfen Neuwagen mit vollständig versenkbaren Türgriffen und rein elektrischer Entriegelung nicht mehr zugelassen werden. Das geht aus einer neuen Verordnung des Ministry of Industry and Information Technology (MIIT) hervor. Bereits genehmigte Modelle dürfen noch bis 2029 verkauft werden, müssen danach jedoch umgerüstet sein. 

Künftig sind mechanische Türöffnungen von innen und außen verpflichtend. Zudem sollen ausreichend große Griffmulden sowie Hinweise zur Bedienung im Innenraum vorgeschrieben werden. Hintergrund sind Sicherheitsbedenken: Bei flächenbündigen, elektrisch betätigten Griffen kann es in Unfallsituationen zu Problemen kommen, etwa wenn die Stromversorgung ausfällt. Die neuen Vorgaben sollen sicherstellen, dass Türen jederzeit zuverlässig manuell geöffnet werden können. 

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Ein getarntes Auto-Prototyp steht in einer hell beleuchteten Fahrzeugproduktionshalle.
(c) BMW

Die BMW Group hat im Stammwerk München erstmals Vorserienfahrzeuge des neuen BMW i3 produziert. Damit startet die finale Vorbereitungsphase für den Serienanlauf in der zweiten Jahreshälfte 2026. Erstmals wird der i3 vollständig im modernisierten Werk gefertigt – mit digital vernetzten Prozessen und neuer Fertigungstechnik. 

Im Vorserienbetrieb durchlaufen die Fahrzeuge bereits alle Produktionsschritte – vom Presswerk über Karosseriebau und Lackiererei bis zu Montage und Logistik. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen dazu, Abläufe weiter zu optimieren und einen reibungslosen Serienstart sicherzustellen. 

Besonders: Während frühe Einheiten noch im Zusammenspiel mit dem Pilotwerk im Forschungs- und Innovationszentrum entstanden, laufen nun sämtliche Produktions- und Materialflüsse komplett im Werk München. Auch bei geringen Stückzahlen müssen Logistik, Anlagen und Prozesse bereits seriennah funktionieren – ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur Markteinführung. 

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Frau öffnet ein gelbes BYD Dolphin Surf vor einem modernen Gebäude.
(c) BYD

BYD hat im ungarischen Szeged die Testproduktion von Pkw gestartet und damit den ersten Schritt zur lokalen Fertigung in Europa vollzogen. Die Serienproduktion ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen. 

Das Werk soll perspektivisch eine Jahreskapazität von bis zu 200.000 Fahrzeugen erreichen und ist zentraler Bestandteil von BYDs Europa-Strategie, um Fahrzeuge „für Europa in Europa“ zu produzieren und Importzölle sowie Logistikkosten zu senken. Der Produktionsstart erfolgt mit leichter Verzögerung gegenüber dem ursprünglich angepeilten Zeitplan. 

Aktuell sind rund 960 Mitarbeitende am Standort beschäftigt; die Belegschaft soll mit steigender Auslastung weiter wachsen. Als erstes Modell wird voraussichtlich der BYD Dolphin Surf vom Band laufen, der in China als Seagull bekannt ist und die lokal produzierten BYD-Modelle in Europa anführen soll. 

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Teilmontiertes Elektroauto auf dem Montageband mit offenem Kofferraum und Maschinen ringsum.
(c) Porsche

Porsche hat die Serienproduktion des vollelektrischen Porsche Cayenne Electric gestartet. Gefertigt wird das Modell im Multi-Brand-Werk in Bratislava auf einer gemeinsamen Linie mit Verbrenner- und Hybridvarianten – ein Ansatz, der hohe Flexibilität bei Nachfrageschwankungen ermöglicht. 

Ein Schwerpunkt liegt auf der erweiterten Batteriekompetenz „Made in Europe“. Die Hochvolt-Batteriemodule werden im „Porsche Smart Battery Shop“ in Horná Streda gefertigt – mit präzisen Prozessen von Zellvorbereitung über Laserschweißen bis zur Endprüfung. Die 113-kWh-Batterie mit großen Pouch-Zellen soll über 600 Kilometer Reichweite ermöglichen und 800-Volt-Schnellladen unterstützen. Eine doppelseitige Kühlung mit zwei Kühlplatten optimiert Temperaturmanagement und Effizienz. 

Für den Produktionsstart wurde der Standort Devínska Nová Ves umfassend ausgebaut, inklusive neuer Plattformhalle für das „Skateboard“-Chassis. Karosseriebauteile stammen aus einem der modernsten Presswerke Europas. Mit dem Cayenne Electric stärkt Porsche seine Elektrifizierungsstrategie und vertieft zugleich seine eigene Batteriekompetenz. 

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Blaue ZF-Flagge vor einem modernen Bürogebäude mit weißer Fassade.
(c) ZF

ZF Friedrichshafen AG und die BMW Group haben eine langfristige Liefer- und Entwicklungsvereinbarung für Antriebssysteme unterzeichnet. Der Vertrag mit einem Volumen von mehreren Milliarden Euro läuft bis in die späten 2030er-Jahre und soll technologische Optionen für künftige Mobilitätskonzepte sichern. 

Kern der Partnerschaft ist die Weiterentwicklung einer neuen Generation des 8-Gang-Automatikgetriebes, das sowohl konventionelle als auch elektrifizierte Antriebe unterstützt. In enger Abstimmung wollen beide Unternehmen Effizienz, Leistungsfähigkeit und Integrationsfähigkeit in kommende Fahrzeuggenerationen weiter steigern. 

Die Kooperation geht über eine klassische Lieferbeziehung hinaus und ist als langfristige Entwicklungsplattform angelegt – mit gemeinsamer technischer Abstimmung, Validierung und Integration in zukünftige Baureihen. 

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