E-Auto-Förderprogramm, Chinas Batteriemarkt, Volvo Cars, Jetta und mehr

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IAA MOBILITY Weekly

Die Mobilitäts-Highlights der Woche 04 /2026

Fokus: E-Auto-Förderprogramm, Chinas Batteriemarkt, Volvo Cars, Jetta, Delta, und Connected Energy

04/2026
Beitrag vom 23. Januar 2026

Deutsche Bundesregierung beschließt neue E-Auto-Förderprogramm, Chinas Batterie-Markt für Elektroautos wächst 2025 um über 40 %, Volvo feiert Weltpremiere des EX60, FAW-Volkswagen startet Marke „Jetta“ als eigenständigen NEV-Player in China, Delta führt neue 350 kW-HPC-Ladesäule für Europa, Nahost und Afrika ein und Connected Energy baut große Testanlage für gebrauchte E-Auto-Batterien in Großbritannien - das sind unsere Top News in Woche 4 des Jahres 2026.    

Deutsche Bundesregierung beschließt neue E-Auto-Förderprogramm, Chinas Batterie-Markt für Elektroautos wächst 2025 um über 40 %, Volvo feiert Weltpremiere des EX60, FAW-Volkswagen startet Marke „Jetta“ als eigenständigen NEV-Player in China, Delta führt neue 350 kW-HPC-Ladesäule für Europa, Nahost und Afrika ein und Connected Energy baut große Testanlage für gebrauchte E-Auto-Batterien in Großbritannien - das sind unsere Top News in Woche 4 des Jahres 2026.    

04/2026
Beitrag vom 23. Januar 2026
Balkendiagramm zeigt soziale Staffelung der Förderung für E-Autos und Plug-in-Hybride nach Einkommen und Haushaltsgröße.
(c) Bundesumweltministerium

Die deutsche Bundesregierung führt ab dem 1. Januar 2026 eine neue staatliche E-Auto-Förderung ein und bringt damit die Kaufprämie zurück. Das Programm gilt rückwirkend, sodass alle seit Jahresbeginn zugelassenen Elektroautos und bestimmte Plug-in-Hybride förderfähig sind – unabhängig vom Zeitpunkt der Antragstellung. Ziel ist es laut Bundesumweltminister Carsten Schneider, Kaufzurückhaltung zu vermeiden und den Markt frühzeitig zu stabilisieren. Maßgeblich für die Förderung ist das Datum der Erstzulassung, nicht das Bestelldatum; Kauf und Leasing sind gleichermaßen eingeschlossen. 

Gefördert werden batterieelektrische Pkw mit einer Basisprämie von 3.000 Euro, die durch soziale Staffelungen nach Einkommen und Kinderzahl auf bis zu 6.000 Euro steigen kann. Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range-Extender erhalten 1.500 Euro, sofern sie entweder maximal 60 g CO₂/km ausstoßen oder eine elektrische Reichweite von mindestens 80 Kilometern aufweisen. Voraussetzung ist zudem ein zu versteuerndes Haushaltseinkommen von in der Regel bis zu 80.000 Euro, bei Familien mit Kindern bis zu 90.000 Euro. Die Antragstellung soll über ein Online-Portal ab Mai 2026 möglich sein – bis zu zwölf Monate nach Erstzulassung. 

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Liniendiagramm zeigt monatliche Verkaufszahlen von Elektroautos für 2023, 2024 und 2025.
(c) CnEVPost

Der chinesische Elektrobatteriemarkt ist 2025 stark gewachsen. Laut der China Automotive Battery Innovation Alliance (CABIA) stieg die in Elektrofahrzeugen installierte Batteriekapazität auf 769,7 GWh – ein Plus von 40,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit bestätigt sich die anhaltend hohe Dynamik der Elektromobilität im weltweit größten Automarkt. 

LFP-Batterien dominieren den Markt: Rund 81 Prozent der installierten Kapazität entfielen 2025 auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen. Ihre installierte Leistung wuchs um knapp 53 Prozent, während Nickel-Mangan-Kobalt-Batterien lediglich um 3,7 Prozent zulegten. Ausschlaggebend sind geringere Kosten, hohe thermische Stabilität und ausreichende Reichweiten für den Massenmarkt. Hersteller wie BYD und weitere chinesische OEMs haben ihre Modellpaletten entsprechend ausgerichtet. 

Parallel zur steigenden Nachfrage erhöhte China auch seine Batterieproduktion deutlich. Das Wachstum spiegelt den insgesamt boomenden NEV-Markt wider, der 2025 erneut Millionenverkäufe und stark steigende Exporte verzeichnete. 

Bei den meistverkauften Elektroautos lag 2025 ein Modell der Geely-Marke Galaxy an der Spitze, noch vor Volumenmodellen anderer Hersteller. BYD bleibt zwar der absatzstärkste Anbieter insgesamt, erreichte mit einzelnen Modellen jedoch nicht die vorderen Podestplätze. 

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Elektrischer SUV wird auf einer Bühne präsentiert, das Publikum fotografiert mit Smartphones.
(c) VolvoCars

Volvo Cars hat mit dem Volvo EX60 einen vollelektrischen Premium-Mittelklasse-SUV vorgestellt, der neue Maßstäbe bei Reichweite, Ladeleistung und Technologie setzen soll. Die Produktion startet 2026 in Schweden, die Markteinführung ist für Sommer 2026 geplant. 

Der EX60 kommt in drei Antriebsvarianten: Das Topmodell P12 AWD Electric erreicht bis zu 810 Kilometer Reichweite, der P10 AWD Electric bis zu 660 Kilometer, die heckgetriebene Version P6 Electric bis zu 620 Kilometer. Dank 400-kW-Schnellladen lassen sich in rund zehn Minuten bis zu 340 Kilometer Reichweite nachladen. 

Technisch basiert der EX60 auf der neuen Elektroplattform SPA3 und nutzt Megacasting-Bauteile, eine Cell-to-Body-Batterieintegration sowie das neue Core-Computing-System HuginCore. Als erstes Volvo-Modell integriert er zudem den KI-Assistenten Google Gemini in Android Automotive OS für eine dialogbasierte Bedienung. 

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Führungskräfte stehen bei einer FAW Volkswagen Jetta-Eröffnung vor dem Schriftzug „Offiziell gestartet“.
(c) FAW Volkswagen

Das Joint Venture FAW-Volkswagen positioniert die Marke Jetta neu und startet sie als eigenständigen NEV-Anbieter im chinesischen Markt. Mit der Gründung der FAW Volkswagen Jetta Automotive Technology Co. Ltd. erhält Jetta künftig deutlich mehr Autonomie in Entwicklung, Forschung und strategischen Entscheidungen. 

Volkswagen bringt dabei seine globalen Technologie- und Softwarekompetenzen ein, während die FAW Group ihre Stärken in F&E, intelligenter Fertigung und Lieferkettenmanagement beisteuert. Ziel ist ein eigenständiger, konsequent auf China zugeschnittener Entwicklungs- und Produktionsansatz für intelligente Elektrofahrzeuge. 

Bis 2028 plant Jetta die Einführung von fünf neuen Modellen, davon vier als New Energy Vehicles. Mittelfristig peilt das Unternehmen ein Produktions- und Absatzvolumen von 400.000 bis 500.000 Fahrzeugen pro Jahr an.

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Elektroautos und ein Lkw laden an einer überdachten Ladestation neben einem modernen Gebäude.
(c) ConnectedEnergy

Delta Electronics hat für den EMEA-Markt eine neue 350-kW-HPC-Ladesäule vorgestellt. Die Lösung richtet sich neben batterieelektrischen Pkw auch an Busse, Lkw und Nutzfahrzeuge und soll selbst an netzschwachen Standorten eine flexible und zuverlässige Schnellladeinfrastruktur ermöglichen. 

Der HPC 350 kombiniert ultraschnelles DC-Laden mit intelligentem Energiemanagement, dynamischer Lastverteilung und Backend-Anbindung. Damit eignet sich das System insbesondere für Autobahn-Hubs, Raststätten, Tankstellen sowie Logistik-, Flotten- und Industriestandorte mit hoher Auslastung und gemischten Fahrzeugflotten. 

Technisch besteht die Lösung aus einem separaten Leistungsschrank und einer Ladesäule mit zwei Ladepunkten. Flüssigkeitsgekühlte Kabel erlauben dauerhaft bis zu 500 Ampere, reduzieren thermisches Derating und sorgen für konstant hohe Ladeleistungen auch bei intensiver Nutzung. 

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Geöffneter Container mit sichtbaren Stromkomponenten und Kabeln, beschriftet mit Connected Energy.
(c) Qualcomm

Connected Energy plant den Bau einer großskaligen Testanlage für Second-Life-Batterien am Scottow Enterprise Park. Mit einem Investitionsvolumen von rund 2 Millionen Pfund soll die Anlage bis Mitte 2026 in Betrieb gehen und zu den modernsten Testinfrastrukturen für wiederverwendete E-Auto-Batterien in Europa zählen. 

Die Anlage mit rund 5 MWh Kapazität ist auf Batterien aus Elektrobussen und E-Lkw ausgelegt. Sie soll unterschiedliche Zelltypen testen, integrieren und in stationäre Energiespeicher einbinden, um sowohl die technische Leistungsfähigkeit als auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Zweitnutzung nach dem Fahrzeugeinsatz zu bewerten. 

Ziel ist es, belastbare Daten zu generieren, wie ausgediente Traktionsbatterien im Netzbetrieb Erlöse erzielen und Systemdienstleistungen erbringen können – etwa durch Energiehandel (Arbitrage) oder Netzflexibilität. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für künftige großvolumige Second-Life-Projekte dienen. 

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