Vertreter von Schaeffler und CATL bei der Unterzeichnung einer strategischen Partnerschaft.Vertreter von Schaeffler und CATL bei der Unterzeichnung einer strategischen Partnerschaft.Vertreter von Schaeffler und CATL bei der Unterzeichnung einer strategischen Partnerschaft.Vertreter von Schaeffler und CATL bei der Unterzeichnung einer strategischen Partnerschaft.Vertreter von Schaeffler und CATL bei der Unterzeichnung einer strategischen Partnerschaft.Vertreter von Schaeffler und CATL bei der Unterzeichnung einer strategischen Partnerschaft.Vertreter von Schaeffler und CATL bei der Unterzeichnung einer strategischen Partnerschaft.Vertreter von Schaeffler und CATL bei der Unterzeichnung einer strategischen Partnerschaft.

Technology

Schaeffler und CATL wollen Batteriemanagement und Leistungselektronik gemeinsam entwickeln

Bild: (c) Schaeffler

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Schaeffler und CATL vertiefen ihre Zusammenarbeit im Bereich Elektromobilität. Die beiden Unternehmen haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung von Batteriemanagementsystemen sowie hochintegrierten „X-in-1“-PowerBox-Lösungen unterzeichnet. Im Fokus steht zunächst der europäische Markt. Perspektivisch wollen die Partner die Zusammenarbeit auch auf weitere internationale Märkte ausweiten.

Batteriemanagementsysteme für europäische Hersteller

Ein Schwerpunkt der Kooperation liegt auf der Entwicklung von Automotive-Batteriemanagementsystemen (BMS), die auf die Anforderungen europäischer Automobilhersteller zugeschnitten werden sollen. Batteriemanagementsysteme überwachen und steuern zentrale Funktionen des Batteriesystems und spielen damit eine wichtige Rolle für Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Effizienz elektrischer Fahrzeuge.

Schaeffler bringt Kompetenzen entlang der BMS-Wertschöpfungskette ein. Diese reichen von Hard- und Softwareentwicklung über Systemintegration und funktionale Sicherheit bis zu Test, Validierung und Serienproduktion in Europa. CATL steuert seine Erfahrung in Zelltechnologie, Batteriesystementwicklung und der Industrialisierung großer Produktionsvolumina bei.

Die neue Vereinbarung baut nach Angaben der Unternehmen bereits auf einem gewonnenen Kundenprojekt auf. Einen verwandten Ansatz zur intelligenten Batteriesteuerung verfolgt auch das ONE-Inverter-Konzept von IAV und Nexperia, bei dem Batteriesteuerung und Leistungselektronik enger zusammengeführt werden.

Hochintegrierte „X-in-1“-PowerBox geplant

Das zweite Entwicklungsfeld betrifft sogenannte „X-in-1“-Integrated-PowerBox-Lösungen. Dabei sollen Hochvoltelektronik und elektromechanische Systeme stärker in einer gemeinsamen Einheit zusammengeführt werden. Die höhere Integration soll die Grundlage für leistungsfähige und wettbewerbsfähige Elektrifizierungslösungen schaffen.

Die Zusammenarbeit zielt dabei insbesondere auf die veränderten Anforderungen des europäischen Marktes. Mit der zunehmenden Elektrifizierung und der Neuausrichtung regionaler Lieferketten wächst nach Einschätzung der Unternehmen der Bedarf an lokal entwickelten und produzierten Lösungen, die Anforderungen an Leistung, Sicherheit und Effizienz erfüllen.

KI und Cloud Computing für das Batteriemanagement

Über die zunächst vereinbarten Entwicklungsfelder hinaus wollen Schaeffler und CATL auch den Einsatz weiterer digitaler Technologien untersuchen. Dazu zählen insbesondere Cloud Computing und Künstliche Intelligenz für Batteriemanagement-Anwendungen.

CATL bringt hierfür neben seiner Zell- und Systemkompetenz auch Erfahrungen bei Batteriealgorithmen ein. Schaeffler wiederum verfügt über Entwicklungs-, Produktions- und Marktexpertise in Europa sowie Erfahrung mit den dortigen regulatorischen Anforderungen.

Mit der Kooperation wollen beide Unternehmen ihre Position im europäischen Elektromobilitätsmarkt stärken und neue Technologien schneller in die industrielle Serienanwendung überführen. Langfristig soll die Partnerschaft zudem dazu dienen, gemeinsam weitere internationale Marktpotenziale zu erschließen.

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