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IAA MOBILITY Weekly

Die Mobilitäts-Highlights der Woche 42/2026

Paris Motor Show, BMW, Tesla, Pilot

42/2026
Beitrag vom 16. Oktober 2026

Auf dem Pariser Autosalon haben zahlreiche Automobilhersteller ihre neuesten Innovationen präsentiert, Tesla präsentiert fliegenden Roadster mit Raketendüsen  BMW hat in China die Serienproduktion seiner neuen Gen6-Batterien gestartet und Changan und CATL treiben die Entwicklung neuer Batterietechnologien voran, die Reichweiten von mehr als 1.500 Kilometern ermöglichen sollen. Das sind unsere Top-News der Kalenderwoche 42 im Jahr 2026.

Auf dem Pariser Autosalon haben zahlreiche Automobilhersteller ihre neuesten Innovationen präsentiert, Tesla präsentiert fliegenden Roadster mit Raketendüsen  BMW hat in China die Serienproduktion seiner neuen Gen6-Batterien gestartet und Changan und CATL treiben die Entwicklung neuer Batterietechnologien voran, die Reichweiten von mehr als 1.500 Kilometern ermöglichen sollen. Das sind unsere Top-News der Kalenderwoche 42 im Jahr 2026.

42/2026
Beitrag vom 16. Oktober 2026
Citroën-Konzeptauto auf dem Pariser Autosalon mit Besuchern und einer Wüstenkulisse.
(c) Citroën

Renault feierte eine komplett erneuerte Modellpalette, Volkswagen zeigte erstmals gesamte Electric Urban Car Family in Paris, Mercedes-Benz präsentierte den GLA, GLE elektrischen VLE und weitere Show-Premieren, Alfa Romeo stellte mit Cuorerosso neue Konzeptstudie mit Steer-by-Wire und Multi-Energie-Plattform vor, Citroën zeigte mit 2CV Concept Elektro-Neuauflage der Ente, DS stellte mit F3VER neue Kleinwagen-Studie mit 400 Litern Kofferraum und individualisierbarem Design vor, Fiat zeigte mit dem Multiplay neue Konzeptstudie, Opel präsentierte den STX Concept und elektrische GSE-Modelle, Peugeot feierte die Weltpremiere des E-T16 Concept und des RCZ Vision, Lancia präsentierte den neuen Gamma mit elektrischer Allradversion, Smart #2 feierte die Weltpremiere des elektrischen Zweisitzers, BYD präsentierte den Atto 8 und Plug-in-Hybrid-Pick-up Shark, Hyundai präsentierte den neuen Bayon, Tucson und elektrischen Staria Cargo, Cupra präsentierte den Raval mit ABT-Paket, neuen Formel-E-Rennwagen und Tindaya Showcar, Geely präsentierte den Monjaro EM-i und erweitert sein Elektro- und Hybridangebot in Europa, GAC präsentierte den Aion UT Cross und Dacia zeigte den neuen Spring und Striker. In dieser Woche drehte sich alles um die Mobilitätstrends auf dem Pariser Autosalon. Dabei präsentierten zahlreiche Unternehmen ihre Mobilitätstrends von morgen. Wir haben die wichtigsten Highlights in einem Artikel zusammengefasst.

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Weißer Tesla Roadster mit geöffneter Scherentür und sportlicher, aerodynamischer Karosserie in einer dunkel ausgeleuchteten Studioumgebung.
(c) Tesla / X

Tesla hat im texanischen Waco eine neue Version seines Roadsters vorgestellt, die mithilfe von Kaltgas-Triebwerken kurze Strecken fliegen kann. Bei der Präsentation hob der elektrische Sportwagen ab und überflog mit einer seitlichen Rolle mehrere geparkte Tesla-Fahrzeuge. Die sogenannte Rocket-Variante verfügt über zusätzliche Düsen, die neben außergewöhnlichen Beschleunigungswerten auch kurze Flugmanöver ermöglichen sollen. 

Bei der Vorführung beschleunigte der Roadster nach Unternehmensangaben in 0,81 Sekunden von 0 auf 60 mph (rund 97 km/h). Tesla-Chef Elon Musk kündigte an, dass das spätere Serienmodell noch schneller sein soll. Zusätzlich sollen alle Roadster-Versionen ein spezielles Ansaugsystem zur Erhöhung der Bodenhaftung erhalten. Bei der Präsentation demonstrierte Tesla die Technik, indem das Fahrzeug kopfüber an einer Rampe gehalten wurde. 

Der Produktionsstart ist für 2028 vorgesehen. Während die reguläre Performance-Version ohne Raketendüsen gegen eine Reservierungszahlung von insgesamt 50.000 Euro vorbestellt werden kann, soll die Rocket-Ausführung ausschließlich auf Einladung von Tesla erhältlich sein. Das Unternehmen weist darauf hin, dass Flugmanöver im öffentlichen Straßenverkehr nicht zugelassen sind und die Rocket-Version möglicherweise nicht in allen Märkten angeboten wird. Wie viele Exemplare der flugfähigen Variante produziert werden sollen, ist bislang offen. 

Luftaufnahme eines großen BMW-Werksgeländes mit Produktionshallen, Straßen und Grünflächen.
(c) BMW

Die BMW Group hat im chinesischen Shenyang die Serienproduktion ihrer neuen Gen6-Hochvoltbatterien aufgenommen. Nach Debrecen in Ungarn und Irlbach-Straßkirchen in Deutschland ist Shenyang der dritte Standort im weltweiten Produktionsnetzwerk für die sechste Batteriegeneration. Die dort gefertigten Batterien sind für die künftig lokal produzierten Elektrofahrzeuge der Neuen Klasse bestimmt.

Die neue Batteriegeneration verwendet Rundzellen, die gegenüber der bisherigen Zellgeneration eine um mehr als 20 Prozent höhere Energiedichte ermöglichen sollen. Gleichzeitig sollen Ladegeschwindigkeit und Reichweite um bis zu 30 Prozent steigen. Grundlage ist die neue Cell-to-Pack-Technologie, bei der die Batteriezellen direkt in das Batteriegehäuse integriert werden und die bisherige Modulebene entfällt. Eine zentrale Steuereinheit namens Energy Master übernimmt wesentliche Funktionen der Energieversorgung und des Batteriemanagements.

Bei der Fertigung setzt BMW auf automatisierte Produktionsverfahren und digitale Qualitätssicherung. Digitale Zwillinge, KI-gestützte Prüfverfahren und Echtzeitüberwachung sollen die Produktionsqualität verbessern und mögliche Fehler frühzeitig erkennen. In den kommenden Monaten sollen außerdem die Batteriemontagestandorte Woodruff in den USA und San Luis Potosí in Mexiko die Serienproduktion aufnehmen. Damit erweitert BMW sein globales Produktionsnetzwerk für die Neue Klasse auf insgesamt fünf Batteriestandorte.


Zahlreiche gelbe Changan-Autos stehen in geordneten Reihen auf einem großen Platz.
(c) Changan

Der chinesische Automobilhersteller Changan und der Batteriehersteller CATL wollen ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Produktion neuer Batterietechnologien ausbauen. Im Mittelpunkt stehen Feststoff- und Natrium-Ionen-Batterien sowie die Erweiterung der gemeinsamen Produktionskapazität von geplanten 50 auf 75 GWh. Dafür soll das 2023 gegründete Joint Venture CATL-Changan eine neue, rund 700.000 Quadratmeter große Produktionsanlage in China errichten. Die Investitionen belaufen sich auf rund fünf Milliarden Yuan (etwa 750 Millionen US-Dollar). Der Produktionsstart ist für 2027 vorgesehen, die zusätzlichen 25 GWh Kapazität sollen innerhalb von drei Jahren erreicht werden.

Parallel arbeitet Changan an seiner eigenen Golden-Bell-Feststoffbatterie, die eine Energiedichte von 400 Wh/kg ermöglichen soll. Nach Herstellerangaben könnten damit Elektrofahrzeuge eine Reichweite von mehr als 1.500 Kilometern erreichen. Zudem stellt Changan eine Lebensdauer von über 5.000 Ladezyklen und eine Laufleistung von mindestens 600.000 Kilometern ohne nennenswerte Kapazitätsverluste in Aussicht. Dank 6C-Schnellladetechnologie soll sich die Batterie innerhalb von neun Minuten von 30 auf 80 Prozent aufladen lassen.

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