Stellantis, Ferrari, Voltera & Revel

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IAA MOBILITY Weekly

Die Mobilitäts-Highlights der Woche 22/2026

Stellantis, Ferrari, Voltera, Revel

22/2026
Post vom 29. Mai, 2026

Stellantis treibt Software-Offensive voran und belebt ikonische Marken neu, Ferrari präsentiert erstes vollelektrisches Serienfahrzeug und Voltera und Revel bündeln Kräfte für urbane Schnellladenetze der Zukunft  - das sind unsere Top News in Woche 22 des Jahres 2026.      

Stellantis treibt Software-Offensive voran und belebt ikonische Marken neu, Ferrari präsentiert erstes vollelektrisches Serienfahrzeug und Voltera und Revel bündeln Kräfte für urbane Schnellladenetze der Zukunft  - das sind unsere Top News in Woche 22 des Jahres 2026.      

22/2026
Post vom 29. Mai, 2026
Gelber und grüner Opel stehen nebeneinander am Meer.
(c) Stellantis

Stellantis treibt seine Technologie- und Produktoffensive mit der neuen Fahrzeugarchitektur STLA One, erweiterten Softwarepartnerschaften sowie neuen Modellen von Citroën, Alfa Romeo, Lancia und Opel voran.  

Mit STLA One führt Stellantis eine globale Plattform für softwaredefinierte Fahrzeuge ein. Die Architektur kombiniert Hardware, KI, Cloud-Dienste und Over-the-Air-Updates und soll markenübergreifend für unterschiedliche Fahrzeugsegmente und Antriebsarten eingesetzt werden. Zentrale Bestandteile sind STLA Brain für die Fahrzeugsoftware, STLA AutoDrive für automatisierte Fahrfunktionen sowie STLA SmartCockpit für digitale Nutzererlebnisse.  

Parallel erweitert Stellantis seine Kooperationen mit Qualcomm Technologies, Applied Intuition und Wayve. Ziel sind leistungsfähigere Cockpit- und Assistenzsysteme sowie KI-basiertes freihändiges Level-2++-Fahren. Erste Serienfahrzeuge mit Wayve-Technologie sollen ab 2028 in Nordamerika starten.  

Auch produktseitig setzt Stellantis auf neue Impulse: Citroën belebt den legendären 2CV als Elektroauto neu, während Lancia mit dem neuen Gamma ab 2026 ins Premium-D-Segment zurückkehren will. Der Gamma soll als Hybrid und Elektroauto mit bis zu 740 Kilometern Reichweite angeboten werden.  

Zudem verfolgt Opel mit dem neuen Astra einen technologieoffenen Ansatz. Das Modell wird künftig als Elektroauto, Plug-in-Hybrid, Hybrid und Diesel angeboten. Der Astra Electric soll Reichweiten von bis zu 454 Kilometern ermöglichen und erhält neue Assistenzsysteme sowie das Intelli-Lux-HD-Licht mit mehr als 50.000 LED-Elementen. 

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Hellblauer Ferrari-Sportwagen steht vor einem modernen Haus.
(c) Ferrari

Ferrari hat mit dem Ferrari Luce sein erstes vollelektrisches Serienfahrzeug vorgestellt. Statt eines klassischen Zweisitzer-Supersportwagens setzt Ferrari auf einen viertürigen Gran Turismo mit fünf Sitzen und loungeartigem Innenraumkonzept. Elektromobilität soll dabei künftig eine zusätzliche Antriebsoption innerhalb der Marke darstellen. 

Technisch basiert der Luce auf einer neu entwickelten 800-Volt-Plattform. Vier Elektromotoren – jeweils einer pro Rad – liefern zusammen mehr als 1.000 PS. Der Sprint von 0 auf 100 km/h soll in rund 2,5 Sekunden gelingen, die Höchstgeschwindigkeit bei über 310 km/h liegen. Die rund 122-kWh-Batterie soll Reichweiten von etwa 530 Kilometern ermöglichen. Ergänzt wird das System durch Torque Vectoring, aktive Fahrwerksregelung und Vierradlenkung. 

Entwickelt wurde der Luce gemeinsam mit dem Designstudio LoveFrom rund um den ehemaligen Apple-Chefdesigner Jony Ive und Designer Marc Newson. Im Innenraum kombiniert Ferrari digitale Anzeigen mit mechanischen Schaltern und haptischen Bedienelementen. Zusätzlich setzt der Hersteller auf künstlich erzeugte Antriebsgeräusche und simulierte Vibrationen, um trotz Elektroantrieb ein emotionales Fahrerlebnis zu schaffen. 

Der Einstiegspreis soll bei rund 550.000 Euro liegen. Die ersten Auslieferungen sind für 2027 geplant.

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Ladestation für Elektroautos mit Solardächern auf einem Stadtparkplatz.
(c) Voltera

Die US-Unternehmen Voltera und Revel bündeln ihre Aktivitäten im Bereich Ladeinfrastruktur und schaffen damit eine neue Plattform für urbane Schnellladenetze in den USA. Der Fokus liegt auf elektrischen Flotten, autonomen Fahrzeugen und Ride-Hailing-Diensten. Nach eigenen Angaben entsteht eines der größten spezialisierten Schnellladenetzwerke für gewerbliche Anwendungen in den Vereinigten Staaten. 

Durch den Zusammenschluss sollen mehr als 1.000 Schnellladepunkte entstehen, die sich auf elf große US-Metropolregionen verteilen. Die Infrastruktur richtet sich gezielt an hoch ausgelastete Flotten und professionelle Mobilitätsanbieter statt an private Elektroautofahrer. 

Neben Schnellladern will die neue Plattform künftig auch Flottenmanagement, Serviceflächen und Energieinfrastruktur integrieren. Ziel ist es, Ladehubs als zentralen Bestandteil urbaner Mobilitäts- und Logistiksysteme zu etablieren. Während Voltera bereits auf sogenannte „High-Throughput“-Ladehubs für autonome Mobilitätsdienste spezialisiert ist, bringt Revel seine Erfahrung als einer der größten Schnellladeanbieter in New York City ein. 

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