







IAA MOBILITY Weekly
Die Mobilitäts-Highlights der Woche 10/2026
Volkswagen, BYD, CUPRA, Aptera, Plenitude
- Weekly News
- 10/2026

Volkswagen Group liefert vier Millionen vollelektrische Fahrzeuge aus, BYD präsentiert zweite Generation der Blade Battery, CUPRA stellt Facelift des CUPRA Born vor, Aptera fertigt erstes Solar-Elektroauto auf Validierungslinie und Plenitude und Pininfarina entwickeln neues Konzept für Ladeinfrastruktur - das sind die Top News in Woche 10 des Jahres 2026.
Volkswagen Group liefert vier Millionen vollelektrische Fahrzeuge aus, BYD präsentiert zweite Generation der Blade Battery, CUPRA stellt Facelift des CUPRA Born vor, Aptera fertigt erstes Solar-Elektroauto auf Validierungslinie und Plenitude und Pininfarina entwickeln neues Konzept für Ladeinfrastruktur - das sind die Top News in Woche 10 des Jahres 2026.
- 1. Meilenstein: Volkswagen Group liefert vier Millionen vollelektrische Fahrzeuge aus
- 2. BYD präsentiert zweite Generation der Blade Battery
- 3. CUPRA stellt Facelift des CUPRA Born vor
- 4. Aptera fertigt erstes Solar-Elektroauto auf Validierungslinie
- 5. Plenitude und Pininfarina entwickeln neues Konzept für Ladeinfrastruktur

Die Volkswagen Group hat weltweit vier Millionen vollelektrische Fahrzeuge (BEV) ausgeliefert und damit einen wichtigen Meilenstein ihrer Elektrifizierungsstrategie erreicht.
Rund 72 Prozent der BEV-Auslieferungen entfallen auf die Volumen-Markengruppe Core. Den größten Anteil stellt Volkswagen mit etwa zwei Millionen Fahrzeugen, gefolgt von Škoda Auto (480.000), CUPRA/SEAT (230.000) und Volkswagen Nutzfahrzeuge (140.000). Die Premiumgruppe Progressive steuerte rund 870.000 Fahrzeuge von Audi bei, während Porsche AG etwa 250.000 BEVs auslieferte. Die Nutzfahrzeuggruppe Trucks kam auf rund 11.000 Einheiten.
Mit rund 70 Prozent dominierten Kompaktmodelle wie Volkswagen ID.3, Volkswagen ID.4, Škoda Enyaq, CUPRA Born und Audi Q4 e-tron. SUV- und Crossover-Modelle stellten mehr als die Hälfte aller BEVs.
Regional gingen 68 Prozent der Fahrzeuge nach Europa, 20 Prozent nach China und acht Prozent in die USA.

BYD hat die zweite Generation seiner Blade Battery vorgestellt und damit deutlich schnellere Ladezeiten für Elektrofahrzeuge angekündigt. Bei der Präsentation demonstrierte der Hersteller eine Ladung von 10 auf 97 Prozent in nur neun Minuten.
Die neue Batterie basiert weiterhin auf LFP-Technologie (Lithium-Eisenphosphat), wird jedoch mit einer neuen „Flash Charging“-Technologie kombiniert. In Verbindung mit speziell entwickelten Schnellladesäulen soll die Batterie Ladeleistungen von bis zu 10 C aufnehmen können – theoretisch ausreichend, um einen Akku in wenigen Minuten nahezu vollständig zu laden.
Auch bei niedrigen Temperaturen bleibt das System leistungsfähig: Selbst bei –20 °C soll ein Ladehub von 20 auf 97 Prozent in weniger als zwölf Minuten möglich sein. Gleichzeitig steigert BYD die Energiedichte der Batterie, wodurch künftig Reichweiten von bis zu 777 Kilometern in Standardmodellen und über 1.000 Kilometer in leistungsstärkeren Fahrzeugen möglich sein sollen.

CUPRA hat das Facelift des CUPRA Born vorgestellt. Das Exterieurdesign des neuen CUPRA Born greift die neueste Design-DNA der Marke auf – mit dreieckigen CUPRA Matrix LED-Scheinwerfern sowie einem integrierten und beleuchteten CUPRA-Logo im Heck. Im Innenrazum kommen neue Türverkleidungen, ein größeres digitales Cockpit und ein neu gestaltetes Lenkrad mit physischen Bedienelementen. Dazu kommen ein immersiver Innenraumsound, Launch Control, das neue One-Pedal-Driving-System sowie breitere Reifen für 19- und 20-Zoll-Räder. Das Fahrzeug bietet zudem 240 kW (326 PS) Leistung, beschleunigt in nur 5,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und soll eine -Reichweite von rund 600 Kilometern ermöglichen.
Der neue CUPRA Born wurde in Barcelona entworfen und entwickelt und wird im Werk Zwickau (Deutschland) produziert. Die Produktion startet im zweiten Quartal 2026, der Marktstart ist für Sommer 2026 geplant.

Aptera Motors hat erstmals ein Fahrzeug auf seiner neuen Validierungsmontagelinie produziert und damit einen wichtigen Schritt Richtung Serienstart seines Solar-Elektroautos erreicht. Die seit Ende 2025 installierte Anlage markiert den Übergang von handgebauten Prototypen zu einem strukturierten Produktionsprozess.
Die Linie umfasst 14 Montage-Stationen, an denen Fahrzeuge für Tests und Zertifizierungen aufgebaut werden. Ein zentrales Element ist die Präzisionsmontage der Body-in-Carbon-Struktur, bei der eine Kohlefaserkarosserie verbaut wird. Die Fahrzeuge dienen zunächst für thermische Prüfungen, Brems- und Sicherheitstests, bevor eine Serienfertigung vorbereitet wird.
Das dreirädrige Solarauto nutzt integrierte Photovoltaikmodule, die laut Aptera täglich bis zu 40 Meilen (ca. 64 km) zusätzliche Reichweite erzeugen können. Für das Fahrzeug liegen bereits rund 50.000 Vorbestellungen vor.

Plenitude und das Designunternehmen Pininfarina entwickeln gemeinsam ein neues Konzept für Ladeinfrastruktur. Ziel ist es, Ladepunkte stärker als attraktive und funktionale Aufenthaltsorte für Elektroautofahrer zu gestalten und Design, Nutzerführung sowie Architektur stärker in die Planung einzubeziehen.
Während Plenitude seine technische Expertise bei Ladeinfrastruktur einbringt, übernimmt Pininfarina die Gestaltung der Stationen. Die geplanten Ladebereiche sollen sich flexibel in städtische oder regionale Umgebungen integrieren und neben der Energieversorgung auch zusätzliche Services und Aufenthaltsmöglichkeiten bieten.
Ein erster Pilotstandort entsteht am Pininfarina-Hauptsitz in Cambiano bei Turin. Dort installiert Plenitude vier Ladepunkte – zwei AC-Lader mit bis zu 22 kW sowie zwei DC-Lader mit bis zu 50 kW. Weitere Details zu Technik oder möglichen Rollouts wurden bislang nicht veröffentlicht.