Audi, Changan, Uber, Samsung SDI, Polestar

Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.

IAA MOBILITY Weekly

Die Mobilitäts-Highlights der Woche 09/2026

Audi, Changan, Uber, Samsung SDI, Polestar

09/2026
Beitrag vom 27. Februar 2026

Audi Sport hat den neuen Audi RS 5 präsentiert, Changan kündigt erste Testinstallation von Feststoffbatterien an, Uber investiert über 100 Millionen Dollar in Ladeinfrastruktur für Robotaxis, Samsung SDI präsentiert neuen Elektrolyt für Lithium-Metall-Batterien    Polestar will mitsogenanntem  Grid Rewards-Programm Ladekosten für E-Auto-Fahrer senken – das sind unsere Top News in Woche 9 des Jahres 2025.

Audi Sport hat den neuen Audi RS 5 präsentiert, Changan kündigt erste Testinstallation von Feststoffbatterien an, Uber investiert über 100 Millionen Dollar in Ladeinfrastruktur für Robotaxis, Samsung SDI präsentiert neuen Elektrolyt für Lithium-Metall-Batterien    Polestar will mitsogenanntem  Grid Rewards-Programm Ladekosten für E-Auto-Fahrer senken – das sind unsere Top News in Woche 9 des Jahres 2025.

09/2026
Beitrag vom 27. Februar 2026
Zwei Audi-Sportwagen stehen in einem modernen Betonhof.
(c) Audi Sport

Audi Sport hat den neuen Audi RS 5 vorgestellt – das erste Hochleistungs-Plug-in-Hybridmodell der Marke. Die Systemleistung beträgt 470 kW (639 PS) bei 825 Nm Drehmoment. Rein elektrisch sollen im Stadtverkehr über 80 Kilometer möglich sein, die optionale Höchstgeschwindigkeit liegt bei 285 km/h.

Der Antrieb kombiniert einen 2,9-Liter-V6-Biturbo mit 375 kW (510 PS) und eine 130-kW-E-Maschine. Technisches Highlight ist der neu entwickelte quattro-Allradantrieb mit Dynamic Torque Control, der ein elektromechanisches Torque-Vectoring an der Hinterachse ermöglicht und die Kraftverteilung zwischen den Hinterrädern in Millisekunden steuert – für präziseres Handling und höhere Stabilität. Ergänzt wird das Paket durch ein RS-Sportfahrwerk mit Zwei-Ventil-Dämpfern.

Limousine und Avant sollen 2026 zu den Kunden kommen, die Bestellfreigabe in Europa ist für das erste Quartal 2026 geplant.

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Batteriepack mit chinesischer Aufschrift und zwei Kontakten vor blauem Hintergrund.
(c) Changan

Changan Automobile plant noch vor dem dritten Quartal 2026 die erste Testinstallation von Feststoffbatterien in Fahrzeugen. Die Einbauten dienen der Validierung im Realbetrieb. Die Massenproduktion der Zellen ist für 2027 vorgesehen.

Im Fokus steht die hauseigene „Golden Bell“-Feststoffbatterie, die laut Hersteller eine Energiedichte von rund 400 Wh/kg erreichen und Reichweiten von über 1.500 Kilometern ermöglichen soll. KI-gestützte Fernüberwachung und Diagnosetools sollen zudem die Sicherheit gegenüber konventionellen Zellchemien erhöhen.

Zunächst werden die Batterien in Testfahrzeugen und auf Robotik-Plattformen erprobt, um reale Daten zu sammeln und das System zu optimieren. Bei erfolgreicher Validierung ist ab 2027 der Einsatz in Serienmodellen geplant.

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Uber-Logo auf einem Schild, dahinter unscharf ein Auto.
(c) Uber

Uber Technologies investiert über 100 Millionen US-Dollar in den Aufbau eigener DC-Schnellladeinfrastruktur für Robotaxis. Geplant ist ein Netzwerk aus Ladehubs an autonomen Fahrzeugdepots und zentralen urbanen Standorten, um die Einsatzzeiten zu maximieren und Ladepausen zu verkürzen.

Die ersten Stationen entstehen in der San Francisco Bay Area, in Los Angeles und in Dallas. Dabei kooperiert Uber unter anderem mit Volkswagen (ID. Buzz AD) sowie mit Partnern wie Lucid und Nuro. Das Investitionsbudget umfasst Ladegeräte, Standortentwicklung, Netzanschlüsse und die vollständige Infrastruktur mit dem Ziel, Betriebskosten zu senken und die Verfügbarkeit der autonomen Flotten zu erhöhen.

Parallel baut Uber Partnerschaften mit Ladeanbietern wie EVgo, Electra und IONITY aus. Teilweise garantiert Uber Mindestabnahmemengen, um den Ausbau neuer Ladepunkte wirtschaftlich abzusichern, sowohl für Robotaxis als auch für konventionelle Elektrofahrzeuge.


Behandschuhte Hände montieren Batteriemodule am Fließband.
(c) Adobe Stock

Samsung SDI hat gemeinsam mit der Columbia University eine neue Elektrolytformulierung für Lithium-Metall-Batterien vorgestellt. Ziel ist es, eine der größten Hürden dieser Technologie, die Bildung gefährlicher Dendriten, zu überwinden.

Lithium-Metall-Zellen gelten als vielversprechend, da sie eine bis zu 1,6-fach höhere Energiedichte als klassische Lithium-Ionen-Batterien erreichen können. Bisher verhinderten jedoch die kurze Lebensdauer und Sicherheitsrisiken eine breite Kommerzialisierung.

Der neu entwickelte fluoridbasierte Gel-Polymer-Elektrolyt bildet an der Anode eine stabile Schutzschicht, die die Dendritenbildung unterdrücken und so die Zyklenstabilität und Sicherheit deutlich verbessern soll. Samsung SDI sieht darin einen wichtigen Schritt in Richtung Marktreife, etwa für Elektrofahrzeuge, tragbare Elektronik oder stationäre Speicher.

Vor einer Serienanwendung müssen jedoch Produktionskosten, Langzeitstabilität und Systemintegration in Pilotprojekten validiert werden.


Draufsicht: E-Auto lädt zuhause, angezeigt mit 90%.
(c) Polestar

Polestar erweitert gemeinsam mit Octopus Energy sein Grid-Rewards-Programm in Deutschland und Frankreich. Über die Polestar-Energy-Plattform sollen E-Auto-Fahrer ihre Heimladekosten um bis zu 300 Euro pro Jahr senken können.

Das System optimiert Ladezeiten automatisch anhand von Strompreisen und Netzsignalen. Mit Grid Rewards werden Fahrzeuge zusätzlich gebündelt gesteuert, um Lastspitzen zu vermeiden und erneuerbare Energien gezielt zu nutzen. In Kombination mit einem intelligenten Octopus-Tarif können sich die Kosten pro Ladesession um bis zu 50 Prozent reduzieren.

Neu ist zudem die Smart-Charging-Integration direkt im Fahrzeug: Modelle wie der Polestar 2 und der Polestar 4 benötigen keine spezielle Wallbox mehr, um intelligente Ladefunktionen zu nutzen.

Langfristig sieht Polestar in Grid Rewards auch eine Grundlage für bidirektionales Laden. In Kalifornien bietet der Hersteller bereits Vehicle-to-Home-Funktionen an. In Europa bleibt dies vorerst eine Perspektive.

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