Vier Autos verschiedener Hersteller vor schwarzem Hintergrund, die NVIDIA repräsentieren.Vier Autos verschiedener Hersteller vor schwarzem Hintergrund, die NVIDIA repräsentieren.Vier Autos verschiedener Hersteller vor schwarzem Hintergrund, die NVIDIA repräsentieren.Vier Autos verschiedener Hersteller vor schwarzem Hintergrund, die NVIDIA repräsentieren.Vier Autos verschiedener Hersteller vor schwarzem Hintergrund, die NVIDIA repräsentieren.Vier Autos verschiedener Hersteller vor schwarzem Hintergrund, die NVIDIA repräsentieren.Vier Autos verschiedener Hersteller vor schwarzem Hintergrund, die NVIDIA repräsentieren.Vier Autos verschiedener Hersteller vor schwarzem Hintergrund, die NVIDIA repräsentieren.

Technology

NVIDIA Hyperion: Mercedes-Benz, Volkswagen, Volvo und Bolt treiben autonomes Fahren voran

Bild: (c) NVIDIA

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NVIDIA baut die Zusammenarbeit mit europäischen Automobilherstellern und Mobilitätsanbietern beim autonomen Fahren aus. In Berlin präsentierte der US-Technologiekonzern neue Anwendungen seiner Plattform NVIDIA Hyperion vor. Damit stellt NVIDIA eine modulare Rechen- und Sensorarchitektur bereit, auf deren Grundlage Automobilhersteller eigene Systeme für automatisiertes und autonomes Fahren entwickeln können.

Redner auf der Bühne einer NVIDIA-Veranstaltung mit Brandenburger Tor und Partnerlogos auf einer Leinwand.
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NVIDIA baut die Zusammenarbeit mit europäischen Automobilherstellern und Mobilitätsanbietern beim autonomen Fahren aus. In Berlin präsentierte der US-Technologiekonzern neue Anwendungen seiner Plattform NVIDIA Hyperion vor. Damit stellt NVIDIA eine modulare Rechen- und Sensorarchitektur bereit, auf deren Grundlage Automobilhersteller eigene Systeme für automatisiertes und autonomes Fahren entwickeln können.

Die Plattform soll unterschiedliche Automatisierungsstufen unterstützen, darunter Level 3 für hochautomatisiertes Fahren und Level 4 für fahrerlosen Betrieb innerhalb definierter Einsatzbereiche. Neben der Hardware sollen Hersteller sowohl NVIDIAs Softwareplattform Alpamayo Stack als auch eigene Fahrsoftware einsetzen können. Zu den europäischen Unternehmen, die entsprechende Anwendungen entwickeln oder demonstrieren wollen, gehören Mercedes-Benz, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Volvo Cars.

Ein Schwerpunkt liegt auch auf der Entwicklung autonomer Robotaxi-Flotten. Der Mobilitätsanbieter Bolt hat sich für NVIDIA Alpamayo Stack als Softwaregrundlage seines europäischen Robotaxi-Programms entschieden.

Die Technologie soll zunächst in künftigen Fahrzeugen von Lucid eingesetzt werden, die auf NVIDIA Hyperion basieren. Bolt und NVIDIA wollen die Software gemeinsam an europäische Straßenverhältnisse anpassen und anschließend auch in Fahrzeuge weiterer Hersteller integrieren.

Mercedes-Benz, Volkswagen und Volvo erweitern Zusammenarbeit

Auch Mercedes-Benz will seine Zusammenarbeit mit NVIDIA bei Hyperion und Alpamayo Stack erweitern, um Funktionen für hochautomatisiertes und autonomes Fahren nach Level 3 und Level 4 weiterzuentwickeln.

Darüber hinaus kündigte der Hersteller an, dass das gemeinsam mit NVIDIA entwickelte Assistenzsystem MB.DRIVE ASSIST PRO in Kürze eine Zulassung für die innerstädtische Punkt-zu-Punkt-Fahrassistenz in Deutschland erhalten soll.

Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentierte in Berlin zudem seine autonome Fahrzeugplattform ID. Buzz AD mit NVIDIA Hyperion. Die gemeinsame Rechen- und Sensorarchitektur soll die Integration unterschiedlicher autonomer Fahrsysteme vereinfachen und die Entwicklung entsprechender Mobilitäts- und Transportdienste unterstützen.

Volvo Cars wiederum will Hyperion, das Sicherheitssystem Halos OS und Alpamayo Stack mit seinen eigenen Fahrzeug- und Sicherheitstechnologien kombinieren. Ziel ist die Entwicklung künftiger Fahrzeuge, die auch komplexe Verkehrssituationen automatisiert bewältigen können.

Einride setzt auf NVIDIA-Technologie für autonome Lkw

Das schwedische Unternehmen Einride entwickelt zudem seine nächste Generation des autonomen Fahrsystems Einride Driver auf Grundlage der Plattform. Dabei sollen neben Hyperion auch NVIDIA Halos, Alpamayo und die KI-Modelle der Cosmos-Familie zum Einsatz kommen.

Auch im öffentlichen Verkehr sind weitere Anwendungen geplant. Das japanische Unternehmen TIER IV und die Technische Universität München wollen NVIDIA Hyperion für die Entwicklung und Validierung autonomer Systeme nach Level 4 im deutschen öffentlichen Personenverkehr einsetzen.

Darüber hinaus entwickeln die Zulieferer Aptiv, Valeo und Schaeffler Hyperion-basierte Rechenplattformen, die Fahrzeughersteller künftig in autonomen Fahrzeugen und Robotaxis integrieren können.

NVIDIA Halos SAFE soll Sicherheitsnachweise vereinfachen

Parallel zur Erweiterung seines Partnernetzwerks stellte NVIDIA mit Halos SAFE ein neues Framework zur Sicherheitsbewertung autonomer Fahrzeuge vor.

Das Safety Assurance Framework for Evaluation soll unterschiedliche Testverfahren miteinander verbinden. Dazu gehören virtuelle Simulationen, Software- und Hardware-in-the-Loop-Tests, reale Fahrversuche sowie die Überwachung von Fahrzeugflotten im Betrieb.

An der Entwicklung entsprechender Bewertungsverfahren arbeiten unter anderem dSPACE, IVEX und TÜV Rheinland mit. Weitere Unternehmen im Halos-SAFE-Ökosystem sind Mercedes-Benz, Volvo Cars und JLR.

Neue KI-Modelle für die Entwicklung autonomer Fahrzeuge

Zusätzlich präsentierte NVIDIA mehrere neue KI-Werkzeuge für die Entwicklung und Erprobung autonomer Fahrsysteme.

Mit Alpamayo 2 Edge stellte das Unternehmen ein KI-Modell mit zwei Milliarden Parametern vor. Es basiert auf NVIDIA Cosmos, ist für die Fahrzeugrechenplattform DRIVE AGX Thor optimiert und soll mit einer Frequenz von 10 Hz Verkehrssituationen analysieren und Fahrmanöver planen.

Weitere Neuerungen umfassen das Bewertungsmodell AlpaJudge, das die Qualität KI-generierter Fahrentscheidungsbegründungen beurteilen soll, sowie Foundation4D zur automatisierten Verarbeitung von Kameradaten. Neue Varianten von Cosmos 3 Nano sollen zudem die Erzeugung synthetischer Trainingsdaten und die Simulation komplexer Verkehrssituationen verbessern.

Mit der Alpamayo Agentic Factory kündigte NVIDIA außerdem eine KI-gestützte Entwicklungsumgebung an, die Datenaufbereitung, Modelltraining und Simulation stärker automatisieren soll. Die Veröffentlichung ist für Anfang 2027 vorgesehen.

Auch Porsche arbeitet innerhalb des Volkswagen-Konzerns an einer datenbasierten Entwicklungsplattform, die NVIDIA Cosmos Data Factory und Omniverse NuRec mit Microsoft Azure verbindet. Nach den angekündigten Zielwerten könnten dadurch wiederholte physische Testfahrten um bis zu 90 Prozent reduziert und Entwicklungszyklen um bis zu 85 Prozent verkürzt werden.

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