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Škoda startet Produktion des neuen Elektro-Flaggschiffs Peaq
Bild: (c) Škoda
Škoda hat im Stammwerk Mladá Boleslav die Serienproduktion des neuen Peaq aufgenommen. Der vollelektrische Siebensitzer ist das bislang größte SUV der tschechischen Marke und wird gemeinsam mit den Elektro-Modellen Elroq und Enyaq sowie dem konventionell angetriebenen Octavia auf einer Fertigungslinie produziert. Damit setzt Škoda auf eine flexible Produktion verschiedener Antriebsarten an einem Standort.

Flexible Produktion in Mladá Boleslav
Für die Fertigung des Peaq hat Škoda die ursprünglich für Verbrenner ausgelegte Produktionslinie in Mladá Boleslav weiter angepasst. Bereits seit 2020 läuft dort der Enyaq vom Band, Anfang 2025 folgte der Elroq. Mit dem Peaq werden nun drei Elektrofahrzeuge und der Octavia Combi auf derselben Linie gefertigt.
Für das mit 4,87 Metern bislang größte SUV der Marke waren zusätzliche technische Anpassungen notwendig. Unter anderem wurden größere Fertigungsschienen installiert und ein neuer Manipulator für den Einbau der dritten Sitzreihe eingeführt. Auch Presswerk, Karosseriebau und Lackiererei wurden entsprechend modernisiert. Einen Überblick über das Modell und seine Ausstattung bietet der frühere IAA-MOBILITY-Beitrag zum Škoda Peaq als Elektro-Flaggschiff.
Die flexible Fertigungsstruktur soll es Škoda ermöglichen, schneller auf Veränderungen der Nachfrage und mögliche Störungen der Lieferketten zu reagieren. Seit Mai wird der Octavia Combi zusätzlich im Werk Kvasiny produziert. Dadurch entstehen in Mladá Boleslav weitere Kapazitäten für Elektrofahrzeuge.

Bis zu 91 kWh und mehr als 640 Kilometer Reichweite
Technisch basiert der Peaq wie Enyaq und Elroq auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten MEB+. Angeboten werden zwei Batteriegrößen. Die kleinere Variante verfügt über 63 kWh brutto beziehungsweise 59 kWh netto. In den höher positionierten Versionen kommt eine Batterie mit 91 kWh brutto und 86 kWh nutzbarer Kapazität zum Einsatz. Sie ist laut Škoda die bislang größte Batterie in einem Elektrofahrzeug der Marke und ermöglicht eine Reichweite von mehr als 640 Kilometern.
Die Batteriesysteme für den Peaq werden ebenfalls in Mladá Boleslav produziert. Bei den Antrieben stehen drei Leistungsstufen zwischen 150 kW (204 PS) und 220 kW (299 PS) zur Wahl. Je nach Variante verfügt das Elektro-SUV über Hinterrad- oder Allradantrieb.
Als neues SUV-Flaggschiff führt der Peaq zudem mehrere bislang bei Škoda nicht angebotene Ausstattungsmerkmale ein. Dazu gehören bündig in die Karosserie eingelassene Türgriffe und ein Panoramadach mit „Dynamic Shade Control“. Außerdem unterstützt das Fahrzeug bidirektionales Laden.
