Uber, Autobrains und NVIDIA planen Robotaxi-Dienst in München

Illustration eines autonomen Autos mit Sensoren nahe Ladesäule.Illustration eines autonomen Autos mit Sensoren nahe Ladesäule.Illustration eines autonomen Autos mit Sensoren nahe Ladesäule.Illustration eines autonomen Autos mit Sensoren nahe Ladesäule.Illustration eines autonomen Autos mit Sensoren nahe Ladesäule.Illustration eines autonomen Autos mit Sensoren nahe Ladesäule.Illustration eines autonomen Autos mit Sensoren nahe Ladesäule.Illustration eines autonomen Autos mit Sensoren nahe Ladesäule.

Mobility

Uber, Autobrains und NVIDIA planen Robotaxi-Dienst in München

BIld: (c) Uber

News
Beitrag vom 4. Juni, 2026

Uber, das israelische KI-Unternehmen Autobrains und NVIDIA haben eine strategische Partnerschaft zur Einführung eines Robotaxi-Programms in München angekündigt. Das Vorhaben wurde auf der NVIDIA GTC Taipeh vorgestellt und soll – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen – den Grundstein für einen kommerziell skalierbaren autonomen Fahrdienst in Europa legen. 

Uber, das israelische KI-Unternehmen Autobrains und NVIDIA haben eine strategische Partnerschaft zur Einführung eines Robotaxi-Programms in München angekündigt. Das Vorhaben wurde auf der NVIDIA GTC Taipeh vorgestellt und soll – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen – den Grundstein für einen kommerziell skalierbaren autonomen Fahrdienst in Europa legen. 

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Beitrag vom 4. Juni, 2026
Neonbeleuchtetes Auto mit Autobrains, NVIDIA und Uber Logos vor Stadtkulisse.
(c) Autobrains

München wird dabei die erste Stadt sein, in der die Partner ihr gemeinsames Konzept erproben. Ziel ist es, ein OEM-agnostisches Robotaxi-Modell zu etablieren, das unabhängig von einzelnen Fahrzeugherstellern auf unterschiedlichen Fahrzeugplattformen eingesetzt werden kann. Damit soll eine Grundlage geschaffen werden, autonome Ride-Hailing-Dienste künftig in weiteren Städten und Märkten schneller zu skalieren. 

Im Zentrum des Projekts steht die sogenannte „Agentic AI“ von Autobrains. Im Gegensatz zu klassischen End-to-End-KI-Systemen setzt das Unternehmen auf einen agentenbasierten Ansatz: Die Fahraufgabe wird in zahlreiche spezialisierte KI-Agenten aufgeteilt, die jeweils bestimmte Verkehrssituationen oder Entscheidungsprozesse analysieren. Diese Agenten bewerten kontinuierlich ihre Umgebung, prüfen verschiedene Handlungsoptionen und treffen in Echtzeit autonome Entscheidungen. Nach Angaben von Autobrains soll dieser Ansatz insbesondere in komplexen und unvorhersehbaren Verkehrssituationen robuster und effizienter arbeiten. 

Reihe von Elektrofahrzeugen auf dunkler Bühne präsentiert.
(c) Nvidia

Die autonome Fahrsoftware wird auf der NVIDIA DRIVE Hyperion-Plattform betrieben. Die für Robotaxi-Anwendungen entwickelte Level-4-Architektur kombiniert Hochleistungsrechner, Sensorik und Software für autonomes Fahren und gilt als eine der führenden Entwicklungsplattformen für autonome Mobilitätsdienste. Durch die Nutzung standardisierter Sensoren und automobiltauglicher Rechenhardware soll die Technologie zudem kostengünstiger und einfacher auf verschiedene Fahrzeugmodelle übertragbar sein. 

Uber bringt sein globales Ride-Hailing-Netzwerk sowie seine operative Erfahrung beim Betrieb von Mobilitätsdiensten in die Partnerschaft ein. Die Robotaxis sollen künftig direkt über die Uber-App buchbar sein und in die bestehende Plattform integriert werden. Für Fahrzeughersteller eröffnet das Konzept die Möglichkeit, autonome Fahrzeuge in ein bestehendes Mobilitätsökosystem einzubinden, ohne selbst einen eigenen Fahrdienst aufbauen zu müssen. 

Mit der Kooperation wollen Uber, Autobrains und NVIDIA einen neuen Ansatz für die Kommerzialisierung autonomer Fahrdienste etablieren. Statt auf proprietäre Einzellösungen zu setzen, soll ein skalierbares Plattformmodell entstehen, das verschiedene Fahrzeughersteller, autonome Fahrtechnologien und Mobilitätsdienste miteinander verbindet.  

 

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