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IAA MOBILITY Weekly

Die Mobilitäts-Highlights der Woche 37/2026

BMW, Audi, Fraunhofer

37/2026
Beitrag vom 11. September 2026

BMW iX5 Hydrogen geht in die nächste Entwicklungsphase, Audi startet Produktion des A2 e-tron in Ingolstadt  und Fraunhofer ISE steigert Energiedichte von Batteriezellen um bis zu 15 Prozent  - das sind unsere Top News in Woche 37 des Jahres 2026.

BMW iX5 Hydrogen geht in die nächste Entwicklungsphase, Audi startet Produktion des A2 e-tron in Ingolstadt  und Fraunhofer ISE steigert Energiedichte von Batteriezellen um bis zu 15 Prozent  - das sind unsere Top News in Woche 37 des Jahres 2026.

37/2026
Beitrag vom 11. September 2026
Weißer BMW fährt durch eine Kurve auf einer Rennstrecke.
(c) BMW

BMW treibt die Entwicklung des iX5 Hydrogen in Richtung Serienproduktion voran. Aktuelle Prototypen durchlaufen ein umfangreiches Erprobungsprogramm, während in München die nächste Entwicklungsphase des Brennstoffzellensystems der dritten Generation beginnt. Parallel bereitet das BMW Group Werk Steyr die spätere Serienfertigung vor.

Das Brennstoffzellenfahrzeug kombiniert Brennstoffzellensystem, Elektromotor, Hochvoltbatterie und Wasserstoffspeicher. BMW strebt eine Reichweite von bis zu 750 Kilometern nach WLTP und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als fünf Sekunden an. Die Wasserstofftanks sollen sich ebenfalls in weniger als fünf Minuten befüllen lassen.

Im Wasserstoff-Kompetenzzentrum in München werden nun Prüf- und Produktionsverfahren für die dritte Generation des Brennstoffzellensystems weiterentwickelt. Die Erkenntnisse sollen anschließend in die Industrialisierung im BMW Group Werk Steyr einfließen, wo bereits erste Prüfstände und Produktionsanlagen aufgebaut sowie Mitarbeiter für die künftige Serienfertigung geschult werden.

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Mitarbeiter prüfen Fahrzeuge an einer Audi-Produktionslinie.
(c) Audi

Audi hat die Serienproduktion des vollelektrischen A2 e-tron in Ingolstadt gestartet. Für das neue Elektro-Einstiegsmodell hat der Hersteller Entwicklungs- und Produktionsprozesse gestrafft und die Entwicklungszeit nach eigenen Angaben um 21 Monate gegenüber bisherigen Fahrzeugprojekten verkürzt.

Die Karosserien entstehen auf flexiblen Anlagen gemeinsam mit dem Audi A3. Dabei nutzt Audi mehr als 1.200 bestehende Fertigungskomponenten weiter, darunter rund 250 Roboter. Neu sind unter anderem ein vollautomatischer Radanbau und kameragestütztes Bin Picking. Mit der „Edge Cloud 4 Production“ werden zudem Produktionsprozesse zentral gesteuert, wodurch mehr als 450 Industrie-PCs entfallen können.

In Deutschland startet der A2 e-tron mit vier Leistungsstufen von 125, 140, 170 und 240 kW. Der kombinierte Stromverbrauch liegt je nach Variante und Ausstattung zwischen 12,8 und 15,7 kWh/100 km. Alle vier Versionen werden mit CO₂-Klasse A ausgewiesen.


Behandschuhte Hände halten ein Bauteil mit dem Logo des Fraunhofer IIS.
(c) Fraunhofer

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat gemeinsam mit Forschungs- und Industriepartnern eine neue Elektrodenarchitektur für Batteriezellen entwickelt. Durch deutlich dickere Elektrodenbeschichtungen sollen die Zellen bei gleichem Gewicht 10 bis 15 Prozent mehr Energie speichern können. Das Konzept wurde für Lithium-Ionen-, Natrium-Ionen- und Zink-Ionen-Batterien erprobt.

Dafür erhöhten die Forscher die Beschichtungsdicke der Elektroden von üblicherweise 100 bis 200 auf bis zu 800 Mikrometer. Dadurch werden weniger Stromableiter benötigt und es steht mehr Platz für aktives Material zur Verfügung. Für Lithium-Ionen-Batterien wurde das Verfahren bereits in industrienah gefertigten Pouch-Zellen umgesetzt. Die Elektroden sind zudem PFAS-frei und werden ohne giftige Lösungsmittel hergestellt.

Die neue Architektur soll auch die Komplexität, Kosten sowie den Flächen- und Energiebedarf der Zellproduktion reduzieren. Gemeinsam mit Industriepartnern untersucht das Fraunhofer ISE nun die weitere Skalierung. Potenzial für eine Industrialisierung sehen die Projektpartner unter anderem bei Batterien für stationäre Energiespeicher.


IAA Mobility Visionary Club von BCG mit Darstellungen von Autos, Fahrrad und öffentlichem Verkehr.

Der IAA MOBILITY Visionary Club bringt visionäre Führungskräfte, Innovatoren und Gestalter zusammen, die die Zukunft der Mobilität prägen. In unserer exklusiven LinkedIn-Gruppe erhalten Mitglieder Zugang zu inspirierenden Interviews, neuen Perspektiven und Ideen aus dem gesamten Mobilitätsökosystem.

In der neuesten Folge spricht Sophia Rödiger, CMO bei 1KOMMA5°, mit Moderatorin Sarah Harman darüber, was Mobilität für sie bedeutet, warum sie sich selbst als Pionierin der Elektromobilität betrachtet und wie sie die rasante Entwicklung der Ladeinfrastruktur in ganz Europa erlebt hat.

Außerdem spricht sie über ihre Sicht auf die Energiewende, warum diese ihrer Meinung nach schneller vorankommen muss und wie es 1KOMMA5° gelungen ist, Energie von einem traditionell wenig emotionalen Produkt zu einer Lifestyle-Marke zu machen.

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