Mercedes-AMG, Skoda, Stellantis, Volkswagen,Ford, Xpeng, Xiaomi

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IAA MOBILITY Weekly

Die Mobilitäts-Highlights der Woche 21/2026

Mercedes-AMG, Skoda, Stellantis, Volkswagen,Ford, Xpeng, Xiaomi

21/2026
Beitrag vom 22. Mai 2026

Mercedes-AMG präsentiert vollelektrisches GT 4-Türer Coupé mit bis zu 1.169 PS, Škoda feiert Weltpremiere des Škoda Epiq,  Stellantis treibt Elektromobilität, KI und globale Partnerschaften voran, Volkswagen präsentiert ersten vollelektrischen GTI, Ford kündigt große Produktoffensive in Europa an, XPENG startet Serienproduktion seinen ersten Robotaxis und Xiaomi baut eigene Batterie- und E-Motorfertigung auf  - das sind unsere Top News in Woche 21 des Jahres 2026.  

Mercedes-AMG präsentiert vollelektrisches GT 4-Türer Coupé mit bis zu 1.169 PS, Škoda feiert Weltpremiere des Škoda Epiq,  Stellantis treibt Elektromobilität, KI und globale Partnerschaften voran, Volkswagen präsentiert ersten vollelektrischen GTI, Ford kündigt große Produktoffensive in Europa an, XPENG startet Serienproduktion seinen ersten Robotaxis und Xiaomi baut eigene Batterie- und E-Motorfertigung auf  - das sind unsere Top News in Woche 21 des Jahres 2026.  

21/2026
Beitrag vom 22. Mai 2026
Gelber Mercedes-AMG Sportwagen fährt nachts auf einer Straße.
(c) Mercedes-Benz Group

Mercedes-AMG hat das neue vollelektrische Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé vorgestellt. Das Modell nutzt drei Axial-Fluss-Motoren und leistet je nach Variante zwischen 600 kW (816 PS) und 860 kW (1.169 PS). Die von YASA entwickelte Technologie ermöglicht laut Mercedes-AMG perspektivisch sogar Leistungen von über 1.000 kW.

Die neu entwickelte Hochvolt-Batterie mit direktgekühlten Rundzellen soll hohe Leistungsstabilität und Reichweiten von künftig deutlich über 700 Kilometern ermöglichen. Gleichzeitig setzt Mercedes-AMG neue Maßstäbe bei der Ladeleistung: Dank 800-Volt-Architektur sind Ladeleistungen von über 600 kW möglich. In zehn Minuten sollen bis zu 460 Kilometer Reichweite nachgeladen werden können, die Ladung von 10 auf 80 Prozent dauert laut Hersteller nur rund elf Minuten. Unterstützt werden weltweit fünf Schnelllade-Standards, darunter CCS, NACS und GB/T.

Im Innenraum kommt das neue Betriebssystem MB.OS mit KI-Integration zum Einsatz. Das MBUX-System nutzt unter anderem ChatGPT, Microsoft Bing und Google Gemini für intelligente Sprachfunktionen. Fahrer und Beifahrer verfügen jeweils über eigene 14-Zoll-Displays. Ergänzt wird das System durch AMG-spezifische Anwendungen wie „Track Pace“ oder „AMG Performance Menu“ zur Echtzeit-Analyse von Energieflüssen, Temperaturen und Fahrdaten.

Die Serienproduktion startet im Sommer 2026 im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen. Die Axial-Fluss-Motoren werden in Berlin-Marienfelde gefertigt, wo laut Mercedes-Benz über 100 Produktionsprozesse – darunter zahlreiche Weltneuheiten – zum Einsatz kommen.


Roter Škoda Epiq SUV vor farbigen modernen Gebäuden geparkt.
(c) Skoda

Škoda hat mit dem neuen Škoda Epiq sein bislang günstigstes Elektrofahrzeug vorgestellt. Der kompakte Stromer basiert erstmals bei Škoda auf der neuen MEB+-Plattform mit Frontantrieb und setzt vollständig die neue Designsprache „Modern Solid“ um. Je nach Variante sind bis zu 440 Kilometer Reichweite möglich, geladen wird per DC-Schnellladung in rund 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent.

Trotz kompakter Abmessungen bietet der Epiq laut Škoda hohe Alltagstauglichkeit mit 475 Litern Kofferraumvolumen, zusätzlichem Frunk sowie zahlreichen Ablageflächen. Im Innenraum kommen ausschließlich tierfreie und recycelte Materialien zum Einsatz.

Der Epiq wird mit zwei Batteriegrößen und drei Leistungsstufen angeboten: Die Varianten Epiq 35 und Epiq 40 leisten 85 kW beziehungsweise 99 kW und erreichen bis zu 310 Kilometer Reichweite. Das Topmodell Epiq 55 kombiniert 155 kW (211 PS) mit einer 55-kWh-Batterie und bis zu 440 Kilometern Reichweite. Serienmäßig unterstützt das Modell 11-kW-AC-Laden sowie bidirektionales Laden inklusive Vehicle-to-Load, Vehicle-to-Home und Vehicle-to-Grid.

Darüber hinaus verfügt der Epiq erstmals bei Škoda über vollwertiges One-Pedal-Driving. Serienmäßig an Bord sind Assistenzsysteme wie Front Assist, Side Assist, Lane Assist und Verkehrszeichenerkennung. Für Konnektivität sorgt ein Android-basiertes Infotainmentsystem mit 13-Zoll-Display und MyŠkoda-App. Der Marktstart ist für September 2026 geplant.


Stellantis Logo in weißer Schrift auf blauem Hintergrund.
(c) Stellantis

Stellantis treibt seine Transformation in den Bereichen Elektromobilität, künstliche Intelligenz und internationale Partnerschaften weiter voran. Im Mittelpunkt stehen ein neues erschwingliches Elektroauto-Projekt, KI-gestützte Fertigungstechnologien, digitale Vertriebslösungen sowie der Ausbau globaler Kooperationen.

So plant Stellantis ein neues Elektro-Kleinwagenprojekt, das bezahlbare und kompakte E-Fahrzeuge für den europäischen Markt ermöglichen soll. Die Produktion soll ab 2028 im italienischen Werk Pomigliano anlaufen.

Parallel baut der Konzern gemeinsam mit Accenture und NVIDIA KI-basierte Fertigungslösungen auf Basis digitaler Zwillinge und Echtzeitdaten aus. Mithilfe der NVIDIA-Omniverse-Plattform sollen virtuelle Fabrikumgebungen entstehen, um Produktionsprozesse effizienter zu gestalten, Fehler frühzeitig zu erkennen und Werke datengetrieben zu optimieren. Erste Pilotprojekte sind ab 2026 in Nordamerika geplant.

Auch im digitalen Vertrieb setzt Stellantis verstärkt auf generative KI. Die KI-Suchfunktion „Spot i“ auf der Gebrauchtwagenplattform Spoticar wurde laut Unternehmen bereits mehr als drei Millionen Mal genutzt. Die Technologie ermöglicht natürliche Spracheingaben statt klassischer Suchfilter und soll personalisierte Fahrzeugempfehlungen liefern.

Darüber hinaus erweitert Stellantis seine Kooperation mit Dongfeng in China. Ab 2027 sollen im Werk Wuhan neue elektrifizierte Modelle der Marken Peugeot und Jeep produziert werden. Gleichzeitig baut Leapmotor International gemeinsam mit der Grimaldi Group das europäische Logistiknetzwerk für elektrische Fahrzeuge aus, um die Expansion der Marke in Europa zu beschleunigen.


Roter Volkswagen GTI in Seitenansicht in einem modernen Showroom.
(c) Volkswagen

Volkswagen hat mit dem neuen Volkswagen ID. Polo GTI erstmals einen vollelektrischen GTI vorgestellt. Die Weltpremiere des elektrischen Hot Hatch fand im Rahmen des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring statt – passend zum 50-jährigen GTI-Jubiläum der Marke.

Der ID. Polo GTI bleibt dem klassischen GTI-Konzept mit Frontantrieb treu. Ein Elektromotor an der Vorderachse leistet 166 kW (226 PS) und 290 Nm Drehmoment. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert das Modell in 6,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 175 km/h. Die 52-kWh-NMC-Batterie soll Reichweiten von bis zu 424 Kilometern ermöglichen. Geladen wird mit bis zu 105 kW, wodurch der Akku in rund 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden kann.

Zur Serienausstattung zählen ein adaptives Sportfahrwerk, eine elektronische Vorderachsquersperre sowie ein spezieller GTI-Fahrmodus. Optisch orientiert sich der Elektro-GTI bewusst an klassischen GTI-Modellen – unter anderem mit rotem Zierstreifen, Wabenmuster, 19-Zoll-Rädern und Sportsitzen im modern interpretierten Karodesign.

Technisch basiert der ID. Polo GTI auf der neuen MEB+-Architektur, die mehr Platz im Innenraum ermöglicht. Das Kofferraumvolumen wächst auf 441 Liter beziehungsweise bis zu 1.240 Liter bei umgeklappter Rückbank. Im Cockpit kombiniert Volkswagen ein 10,25-Zoll-Digitaldisplay mit einem 12,9-Zoll-Infotainmentsystem und setzt gleichzeitig wieder stärker auf physische Bedienelemente. Der Marktstart ist für Herbst 2026 geplant.


Ford Logo in weißer Schrift auf blauem Hintergrund.
(c) Ford

Ford plant eine umfassende Modell- und Technologieoffensive in Europa. Bis 2029 will der Hersteller sieben neue Fahrzeuge einführen und setzt dabei auf Elektroautos, Hybridmodelle sowie vernetzte Fahrzeugtechnologien.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der digitalen Services von Ford Pro. Die sogenannten Uptime Services werden künftig auch kleinen Unternehmen angeboten. Mithilfe vernetzter Fahrzeugdaten und vorausschauender Analysen sollen Probleme frühzeitig erkannt werden, bevor Ausfälle entstehen. Laut Ford können Reparaturzeiten dadurch um bis zu 50 Prozent sinken, während bis zu 80 Prozent der Werkstattfälle proaktiv erkannt werden sollen.

Darüber hinaus erweitert Ford Pro seine Nutzfahrzeugpalette um zwei neue Modelle: den robusten Ford Ranger Super Duty für Einsätze etwa in Rettungsdiensten, Bergbau oder Forstwirtschaft sowie den rein elektrischen Ford Transit City, der speziell für urbane Flotten entwickelt wurde.

Zusätzlich plant Ford bis Ende 2029 fünf neue Pkw-Modelle, die in Europa entwickelt und produziert werden. Dazu zählen ein kompakter SUV aus dem Werk Valencia, ein elektrischer Kleinwagen, ein kleiner Elektro-SUV sowie zwei weitere Crossover-Modelle.


XPENG GX Fahrzeuge auf dem Montageband in einer modernen Autofabrik.
(c) XPENG

XPENG hat in Guangzhou die Serienproduktion seines ersten speziell für den Robotaxi-Einsatz entwickelten Fahrzeugs gestartet. Das Robotaxi basiert auf dem sechssitzigen SUV-Flaggschiff GX und gilt laut Unternehmen als erstes in China in Großserie produziertes Robotaxi-Modell mit vollständig eigener Hard- und Softwareentwicklung.

Die Fahrzeuge sind für autonomes Fahren auf Level 4 ausgelegt und nutzen unter anderem vier hauseigene „Turing“-KI-Chips sowie das neue VLA-2.0-Modell von XPENG. Erste Pilotbetriebe sollen noch in der zweiten Jahreshälfte 2026 starten, vollständig fahrerlose Robotaxi-Dienste sind für 2027 geplant. Bereits seit Januar darf XPENG autonome Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen in Guangzhou testen.

Zur Beschleunigung der Kommerzialisierung hat XPENG zudem eine eigene Robotaxi-Geschäftseinheit gegründet, die Entwicklung, Produktdefinition und Betrieb bündelt. Gleichzeitig wurde die Mobilitätsplattform Amap als erster globaler Ökosystempartner für das Robotaxi-SDK vorgestellt. Die zu Alibaba gehörende Plattform soll die Integration der autonomen Dienste in Ride-Hailing-Angebote unterstützen.


Blauer Xiaomi SU7 in Seitenansicht vor neutralem Hintergrund.
(c) Xiaomi

Xiaomi baut seine Aktivitäten im Bereich Elektromobilität weiter aus und hat mit „Beijing Xiaomi Jingxu Technology“ eine neue Tochtergesellschaft für die Entwicklung und Produktion zentraler E-Auto-Komponenten gegründet. Künftig sollen dort Batterien, Elektromotoren und elektronische Steuerungssysteme gefertigt werden.

Bislang arbeitete Xiaomi im Batteriebereich eng mit CATL und BYD zusammen. Gemeinsam mit CATL entstand unter anderem ein CTP3.0-Batteriepaket, während mit BYD Fudi LFP-Batterielösungen entwickelt wurden. Bei den Antrieben setzte Xiaomi bereits auf eigene Entwicklungen wie die Elektromotoren „HyperEngine V8s“ und „V6s“.

Laut chinesischen Medien soll noch in diesem Jahr zudem ein Batteriewerk mit einer geplanten Jahreskapazität von 15 GWh in Betrieb gehen. Die Fabrik entsteht im Rahmen eines Joint Ventures von CATL, BAIC, Jingneng und Xiaomi Auto.

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