Opel Corsa GSE, Hyundai Mobis & Tesla

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IAA MOBILITY Weekly

Die Mobilitäts-Highlights der Woche 20/2026

Opel, Hyundai Mobis und Tesla

20/2026
Beitrag vom 15. Mai 2026

Opel zeigt erste Bilder des Opel Corsa GSE, Hyundai Mobis entwickelt neue Elektro-Antriebssysteme für sämtliche EV-Segmente und Tesla investiert weitere 250 Millionen Dollar in Batteriezellfertigung in Grünheide - das sind unsere Top News in Woche 20 des Jahres 2026.

Opel zeigt erste Bilder des Opel Corsa GSE, Hyundai Mobis entwickelt neue Elektro-Antriebssysteme für sämtliche EV-Segmente und Tesla investiert weitere 250 Millionen Dollar in Batteriezellfertigung in Grünheide - das sind unsere Top News in Woche 20 des Jahres 2026.

20/2026
Beitrag vom 15. Mai 2026
Opel GS Elektroauto fährt schnell in einer Kurve auf einer Rennstrecke.
(c) Open/Stellantis

Opel hat erste Bilder des neuen Opel Corsa GSE veröffentlicht. Der vollelektrische Hot Hatch soll im Oktober in Paris Premiere feiern und übernimmt mit 207 kW (281 PS) sowie 345 Nm Drehmoment die Antriebstechnik des Mokka GSE. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert der Fronttriebler in 5,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h.

Für unterschiedliche Einsatzszenarien stehen drei Fahrmodi bereit: Während im Sport-Modus die volle Leistung mit spezieller Rennstrecken-Kalibrierung abrufbar ist, bietet der Normal-Modus 170 kW (231 PS) bei ebenfalls bis zu 180 km/h. Im Eco-Modus steht maximale Effizienz im Vordergrund, die Geschwindigkeit wird hier auf 150 km/h begrenzt. Die Energie liefert eine 54-kWh-Batterie mit 51 kWh nutzbarer Kapazität. Opel hat zudem das Thermomanagement speziell auf die Anforderungen des GSE-Modells abgestimmt.

Technisch setzt der Corsa GSE auf Frontantrieb mit Torsen-Sperrdifferenzial, ein tiefergelegtes Sportfahrwerk mit speziell abgestimmten Achsen und Hydro-Stoßdämpfern sowie Vier-Kolben-Performance-Bremsen. Ergänzt wird dies durch ein GSE-spezifisches Lenk- und Pedal-Setup.

Im Innenraum verfügt der elektrische Sportler über ein personalisierbares digitales Cockpit und einen zentralen 10-Zoll-Touchscreen mit GSE-Performance-Anzeigen, darunter G-Kräfte, Beschleunigungswerte und Batteriedaten. Darüber hinaus bietet der Corsa GSE zahlreiche Komfort- und Technologiefeatures wie beheizbare Sitze und Lenkrad, 180-Grad-Rückfahrkamera, Keyless Entry & Start sowie bidirektionales Laden via Vehicle-to-Load (V2L).

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Schnittmodell eines Elektromotors mit sichtbaren Spulen und Zahnrädern.
(c) Hyundai Mobis

Hyundai Mobis baut sein Portfolio elektrischer Antriebssysteme weiter aus und entwickelt künftig Power-Electric-Systeme (PE-Systeme) für nahezu alle Elektrofahrzeugsegmente. Nach einem bereits vorgestellten Hochleistungsantrieb mit 250 kW präsentierte der Zulieferer nun ein neues universelles 160-kW-System sowie eine kompakte 120-kW-Variante für kleinere Elektrofahrzeuge.

Das neue 160-kW-PE-System mit rund 215 PS wurde laut Hyundai Mobis als flexibel einsetzbarer Elektroantrieb für Volumenmodelle entwickelt. In Kombination an Vorder- und Hinterachse lässt sich die Leistung entsprechend steigern. Das System integriert Elektromotor, Inverter und Reduktionsgetriebe in einer kompakten Einheit und übernimmt damit die Funktion eines klassischen Antriebsstrangs.

Durch modulare Bauweise, standardisierte Komponenten sowie neue Kühltechnologien konnte Hyundai Mobis nach eigenen Angaben die spezifische Leistung um rund 16 Prozent steigern und gleichzeitig das Systemvolumen um fast 20 Prozent reduzieren. Zusätzlich kommen besonders effiziente Leistungshalbleiter im Power-Modul zum Einsatz.

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Luftaufnahme eines Tesla-Werks mit großen Produktionsgebäuden.
(c) Tesla

Tesla investiert weitere 250 Millionen US-Dollar in die Batteriezellfertigung seiner Gigafactory in Grünheide bei Berlin. Damit erhöht der Elektroautobauer die geplante Produktionskapazität am Standort von bislang 8 auf künftig 18 Gigawattstunden pro Jahr.

Mit dem Ausbau verfolgt Tesla das Ziel, die gesamte Wertschöpfungskette – von der Batteriezelle bis zum fertigen Elektrofahrzeug – an einem europäischen Standort abzubilden. Die Serienproduktion der Batteriezellen soll voraussichtlich 2027 anlaufen.

Im Fokus steht dabei die Fertigung der sogenannten 4680-Batteriezellen. Diese Zellgeneration soll höhere Energiedichten ermöglichen und gleichzeitig die Produktionskosten senken. Mit der geplanten Kapazität könnte die Fabrik künftig Batteriezellen für etwa 250.000 bis 350.000 Fahrzeuge pro Jahr produzieren – abhängig von den jeweiligen Batteriegrößen.

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