Toyota, Skoda, Nissan, Tovion, Rocsys

Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.

IAA MOBILITY Weekly

Die Mobilitäts-Highlights der Woche 19/2026

Toyota, Skoda, Nissan, Tovion, Rocsys

19/2026
Beitrag vom 08. Mai 2026

Toyota feiert Weltpremiere des vollelektrischen SUVs Lexus TZ, Škoda zeigt erstmals den Innenraum des neuen Epiq, Nissan stellt überarbeiteten Nissan Ariya vor, Tovion präsentiert Pkw-Anhänger mit eigenem Elektroantrieb und Rocsys präsentiert automatisches Mehrfach-Ladesystem für Robotaxi-Flotte – das sind unsere Top News in Woche 19 des Jahres 2026.       

Toyota feiert Weltpremiere des vollelektrischen SUVs Lexus TZ, Škoda zeigt erstmals den Innenraum des neuen Epiq, Nissan stellt überarbeiteten Nissan Ariya vor, Tovion präsentiert Pkw-Anhänger mit eigenem Elektroantrieb und Rocsys präsentiert automatisches Mehrfach-Ladesystem für Robotaxi-Flotte – das sind unsere Top News in Woche 19 des Jahres 2026.       

19/2026
Beitrag vom 08. Mai 2026
Grünes Toyota Elektro-SUV neben modernem Steinhaus geparkt.
(c) Toyota

Die Toyota-Marke Lexus hat mit dem neuen Lexus TZ erstmals ein vollelektrisches Luxus-SUV mit drei Sitzreihen vorgestellt. Das Modell soll ab 2027 in Europa erhältlich sein und kombiniert ein großzügiges Lounge-Konzept mit moderner Elektromobilität. 

Im Mittelpunkt steht ein besonders geräumiger Innenraum mit sechs Einzelsitzen, großem Panoramadach sowie Komfortfeatures wie beheiz- und belüfteten Sitzen, Ottomane-Beinstützen und Infrarotwärme im Frontbereich. Hochwertige Materialien wie Bambus-Verbundstoffe und recyceltes Aluminium unterstreichen den Premiumanspruch. 

Digital setzt Lexus auf ein 12,3-Zoll-Kombiinstrument, ein 14-Zoll-Multimediadisplay sowie cloudbasierte Navigation, Over-the-Air-Updates und vernetzte Dienste über die LexusLink+ App. Optional ist ein Mark-Levinson-Soundsystem mit 21 Lautsprechern erhältlich. 

Für den Antrieb stehen zwei Batteriegrößen mit 77 beziehungsweise 95,8 kWh zur Verfügung. Die Reichweite soll je nach Version bis zu 540 Kilometer betragen. Der TZ 450e leistet 230 kW, während der TZ 550e mit 300 kW und Allradantrieb in 5,2 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. 

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Škoda Epiq Elektro-SUV-Konzept mit modernem Kühlergrill und großen Rädern.
(c) Škoda

Škoda hat einen ersten Blick auf den Innenraum des neuen Škoda Epiq veröffentlicht. Das vollelektrische Modell wird am 19. Mai vorgestellt und gehört zur „European Urban Car Family“ der Brand Group Core im Volkswagen-Konzern. 

Der Epiq wird das erste Serienmodell der Marke sein, das die neue Designsprache „Modern Solid“ vollständig im Interieur umsetzt. Škoda setzt dabei auf ein minimalistisches, klar strukturiertes Design mit horizontaler Innenraumarchitektur, die ein besonders offenes Raumgefühl schaffen soll. Ergänzt wird das Konzept durch Ambientebeleuchtung und nachhaltige Materialien. 

Neben der Gestaltung steht vor allem die Alltagstauglichkeit im Fokus. Eine reduzierte und intuitiv aufgebaute Bedienstruktur, offene Ablageflächen sowie eine freistehende Mittelkonsole mit kabelloser Smartphone-Ladefunktion sollen Komfort und Benutzerfreundlichkeit verbessern. 

Mit dem Epiq verfolgt Škoda das Ziel, Elektromobilität für eine breitere Zielgruppe zugänglicher und alltagstauglicher zu machen. 

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Nissan Ariya Elektro-SUV fährt auf einer Bergstraße.
(c) Nissan

Nissan hat den Nissan Ariya für das neue Modelljahr umfassend überarbeitet und stattet den Elektro-Crossover mit modernisiertem Design, neuen Konnektivitätsfunktionen und zusätzlichen Komfort-Features aus. 

Zum Marktstart stehen eine Frontantriebsvariante mit 178 kW Leistung und 87-kWh-Batterie sowie der Allradler Ariya e-4ORCE mit 225 kW zur Verfügung. Optisch bleibt das Modell der Designsprache des „japanischen Futurismus“ treu, erhält jedoch eine überarbeitete Frontpartie mit klareren Linien und modernerer Anmutung. 

Technisch rückt die neue NissanConnect-Generation in den Mittelpunkt. Erstmals integriert Nissan umfassende Google-Dienste direkt ins Fahrzeug, darunter Google Maps mit Sprachsteuerung über „Hey Google“. Neu ist zudem eine serienmäßige Vehicle-to-Load-Funktion, über die externe Geräte wie E-Bikes oder Camping-Equipment mit bis zu 3,7 kW versorgt werden können. 

Geladen wird der Ariya serienmäßig mit bis zu 11 kW AC sowie 130 kW DC. Darüber hinaus hat Nissan Fahrwerk und Assistenzsysteme weiter optimiert. Das ProPILOT-System verbessert unter anderem Brems-, Beschleunigungs- und Spurhaltefunktionen. 

Neu an Bord ist außerdem ein Acht-Kamera-Around-View-Monitor mit 3D-Darstellung, T-Kreuzungsassistent und „durchsichtiger Motorhaube“, die das Rangieren in engen Situationen erleichtern soll. 

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Gelber Tovion Anhänger mit Produktgrafik im Freien geparkt.
(c) Tovion

Das schwedische Unternehmen Tovion hat einen Pkw-Anhänger mit eigenem Elektroantrieb vorgestellt, der Elektrofahrzeuge beim Ziehen aktiv unterstützen soll. Ziel ist es, die typischen Reichweitenverluste im Anhängerbetrieb deutlich zu reduzieren. 

Der Anhänger verfügt über ein elektrifiziertes Achssystem mit eigener Batterie und Leistungselektronik. Sensoren erkennen Beschleunigungs- und Bremsvorgänge des Zugfahrzeugs und steuern die Elektromotoren automatisch, um das Fahrzeug zu entlasten und gleichzeitig Fahrstabilität sowie Effizienz zu verbessern. 

Das System soll sowohl mit Elektroautos als auch mit Verbrennerfahrzeugen kompatibel sein und richtet sich unter anderem an Caravan-Nutzer, Handwerksbetriebe und Freizeitkunden mit erhöhtem Transportbedarf. 

Zusätzlich kann der Anhänger als mobile Energiequelle genutzt werden. Über integrierte Stromanschlüsse lassen sich externe Geräte oder Camping-Equipment versorgen. Perspektivisch prüft Tovion zudem bidirektionale Energiefunktionen sowie den Energieaustausch während der Fahrt. 

Geladen werden soll der Anhänger per DC-Schnellladen. Konkrete Angaben zu Batteriekapazität oder Reichweite hat das Unternehmen bislang jedoch noch nicht veröffentlicht. 

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Elektroautos laden automatisch an einer Rocsys Roboter-Ladestation.
(c) Rocsys

Das niederländisch-amerikanische Unternehmen Rocsys hat mit dem Rocsys M1 eine automatisierte Mehrfach-Ladelösung für Robotaxi-Flotten vorgestellt. Das System soll einen zentralen Engpass autonomer Mobilität lösen: das manuelle Anschließen von Elektrofahrzeugen an Ladepunkte. 

Kern des Systems ist ein schienengeführter Roboterarm, der oberhalb der Ladeflächen installiert wird und bis zu zehn Ladebuchten bedienen kann. Mithilfe KI-gestützter Computer Vision erkennt der Roboter die Fahrzeugposition, öffnet bei Bedarf die Ladeklappe und verbindet das Fahrzeug selbstständig mit dem Ladekabel. 

Der Rocsys M1 ist für gemischte Flotten ausgelegt und soll mit unterschiedlichen Fahrzeugtypen, Steckern und Ladeinfrastrukturen kompatibel sein. Dadurch können Betreiber flexibel verschiedene Fahrzeuge und Ladesysteme kombinieren. 

Aktuell befindet sich die Technologie in Pilotprojekten. Der großflächige Rollout in Europa und Nordamerika ist ab 2027 geplant. Rocsys will damit die Skalierung autonomer Robotaxi-Flotten unterstützen und den Ladeprozess vollständig automatisieren. 

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