Volkswagen ID. Polo, BYD Premières, Porsche Cayenne Coupé Electric, MINI x Vagabund, Bosch Level 3 & IFAT Munich 2026

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IAA MOBILITY Weekly

Die Mobilitäts-Highlights der Woche 18/2026

Volkswagen, BYD, Porsche, MINI, Bosch, IAA MOBILITY X IFAT Munich 2026

18/2026
Beitrag vom 1. Mai 2026

Volkswagen feiert Weltpremiere des neuen ID. Polo, BYD feiert mehrere Premieren auf der Auto China, Porsche feiert Weltpremiere des neuen Cayenne Coupé Electric, MINI präsentiert Weltpremiere des MINI Countryman „MINI x Vagabund“   Bosch treibt hochautomatisiertes Fahren auf Level 3 voran und eine Empfehlung zu den Cross Industry Sessions der IAA MOBILITY am 07. Mai 2026 auf der IFAT Munich 2026 in München   - das sind die Top News in Woche 18 des Jahres 2026. 

Volkswagen feiert Weltpremiere des neuen ID. Polo, BYD feiert mehrere Premieren auf der Auto China, Porsche feiert Weltpremiere des neuen Cayenne Coupé Electric, MINI präsentiert Weltpremiere des MINI Countryman „MINI x Vagabund“   Bosch treibt hochautomatisiertes Fahren auf Level 3 voran und eine Empfehlung zu den Cross Industry Sessions der IAA MOBILITY am 07. Mai 2026 auf der IFAT Munich 2026 in München   - das sind die Top News in Woche 18 des Jahres 2026. 

18/2026
Beitrag vom 1. Mai 2026
Frontansicht eines blauen Volkswagen ID.Polo im Studio.
(c) Volkswagen AG

Volkswagen hat mit dem VW ID. Polo ein neues vollelektrisches Modell vorgestellt. Das Fahrzeug basiert auf der MEB+-Plattform und kombiniert effizienten Frontantrieb mit drei Leistungsstufen von 85 kW bis 155 kW. 

Je nach Variante kommen LFP- oder NMC-Batterien zum Einsatz, die Reichweiten von bis zu 454 Kilometern ermöglichen. Dank Schnellladefähigkeit lässt sich der Akku in rund 23 bis 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden. 

Im Vergleich zum Verbrenner-Polo bietet der ID. Polo deutlich mehr Platz: Das Kofferraumvolumen wächst auf bis zu 1.240 Liter, bei gleichzeitig vollwertigem Fünfsitzer-Layout. 

Technologisch setzt Volkswagen auf ein neues Cockpit mit 10-Zoll-Digitaldisplay und 13-Zoll-Infotainment („Innovision“) sowie moderne Assistenzsysteme inklusive One-Pedal-Driving und weiterentwickeltem Travel Assist mit Ampelerkennung. 

Drei Ausstattungslinien („Trend“, „Life“, „Style“) decken ein breites Spektrum von Basisfunktionen bis hin zu Premium-Features wie Matrix-LED-Licht, Massage-Sitzen oder High-End-Soundsystem ab. 

Zusätzlich verfügt der ID. Polo über Vehicle-to-Load, wodurch externe Geräte mit bis zu 3,6 kW versorgt werden können. 

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Rotes Auto auf einer Bühne bei einer gut besuchten Automesse.
(c) BYD

BYD hat auf der Auto China eine breite Modelloffensive präsentiert und mehrere Premieren über verschiedene Marken hinweg vorgestellt. 

Im Mittelpunkt steht der vollelektrische Supersportwagen DENZA Z, der mit über 1.000 PS und Beschleunigungswerten von 0 auf 100 km/h unter zwei Sekunden. 

Mit dem BYD SEAL 08 und dem BYD SEALION 08 erweitert BYD zudem seine OCEAN-Serie um zwei Flaggschiffmodelle. Beide kombinieren luxuriöse Innenraumkonzepte mit neuer Blade-Batterie, FLASH Charging und modernen Fahrwerkssystemen. 

Konzeptionell zeigt BYD mit dem BYD OCEAN-V ein Fahrzeug als multifunktionalen Lebensraum mit flexiblen Nutzungsmodi. Parallel setzt die Luxusmarke YANGWANG mit dem YANGWANG U9 Xtreme und dem SUV U8L auf extreme Performance und Individualisierung. 

Ergänzt wird das Portfolio durch neue Modelllinien wie die FORMULA-Serie sowie die dritte Generation des BYD YUAN PLUS, die moderne Assistenzsysteme, LiDAR-Technologie und digitale Features integriert. 

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Weißer Porsche steht am Wasser bei Sonnenuntergang.
(c) Porsche

Porsche bringt mit dem neuen Porsche Cayenne Coupé Electric erstmals die Coupé-Variante seines Erfolgs-SUV vollelektrisch auf den Markt und verbindet dabei sportliche 911-Designmerkmale mit moderner E-Performance. 

Das Modell zeichnet sich durch eine flach abfallende „Flyline“ und eine eigenständige Front aus, die die Aerodynamik verbessert. Mit einem cw-Wert von 0,23 erreicht das SUV-Coupé eine Reichweite von bis zu 669 Kilometern. Trotz der dynamischen Silhouette bleibt der Nutzwert hoch: Bis zu 1.347 Liter Kofferraumvolumen, ein 90-Liter-Frunk sowie eine Anhängelast von 3,5 Tonnen unterstreichen den Alltagsanspruch. 

Zum Start deckt Porsche ein breites Leistungsspektrum ab – vom Basismodell mit 300 kW bis hin zur Turbo-Version mit bis zu 630 kW, die in nur 2,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Basis ist eine 800-Volt-Architektur mit Ladeleistungen von bis zu 390 kW, was kurze Ladezeiten ermöglicht. 

Fahrdynamisch setzt Porsche serienmäßig auf adaptive Luftfederung mit Porsche Active Suspension Management, optional ergänzt durch das aktive Fahrwerk Porsche Active Ride und Hinterachslenkung für mehr Agilität und Stabilität. 

Im Innenraum kombiniert die „Porsche Driver Experience“ ein volldigitales Cockpit mit klarer Fahrerorientierung. Individualisierbare Displays, App-Integration und optionale Features wie ein Augmented-Reality-Head-up-Display machen das Fahrzeug zunehmend zur personalisierten digitalen Plattform. 

Mit optionalen Leichtbaupaketen und umfangreichen Individualisierungsmöglichkeiten schärft Porsche den sportlichen Anspruch zusätzlich und positioniert das Cayenne Coupé Electric als leistungsstarkes Premium-SUV im Elektrozeitalter.

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Zwei individuell gestaltete Mini stehen in einer minimalistischen Umgebung.
(c) MINI / BMW

MINI hat in China mehrere Designpremieren vorgestellt und setzt dabei klar auf Individualisierung, Lifestyle und kreative Kooperationen. 

Im Mittelpunkt steht der MINI Countryman MINI x Vagabund, der gemeinsam mit dem österreichischen Designstudio Vagabund entwickelt wurde. Zwei One-off-Fahrzeuge interpretieren den Countryman als Ausdruck von Adventure-Spirit und Festival-Kultur – mit verbreiterten Radhäusern, markantem Auftritt und einem integrierten High-Performance-Soundsystem anstelle der hinteren Seitenscheiben. 

Parallel feierte der MINI JCW x DEUS The Skeg seine China-Premiere. Das elektrische Einzelstück kombiniert eine gewichtsoptimierte Fiberglas-Karosserie mit surf-inspirierten Designelementen und steht für einen stark lifestylegetriebenen Ansatz rund um Freiheit und Individualität. 

Ergänzt wurde der Auftritt durch zahlreiche Sondereditionen und Designvarianten, darunter die MINI Paul Smith Edition, die die langjährige Partnerschaft mit dem Designer aufgreift. 

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Schwarzer Bosch-Test-SUV mit Dachsensoren fährt auf Straße.
(c) Bosch

Bosch treibt die Entwicklung hochautomatisierter Fahrfunktionen weiter voran und positioniert sich in China als zentraler Technologiepartner für Level-3-Systeme. 

Ein zentrales Beispiel ist die neue Ausweichfunktion „Autonomous Emergency Steering“, die Bosch gemeinsam mit einem chinesischen Hersteller innerhalb von nur sechs Monaten zur Serienreife gebracht hat. Das System greift ein, wenn Bremsen allein nicht mehr ausreicht, und koordiniert über das Vehicle Motion Management Bremse, Lenkung und Antrieb, um Kollisionen aktiv zu vermeiden – auch unter schwierigen Bedingungen wie glatter Fahrbahn. 

Parallel hat Bosch den nächsten Entwicklungsschritt von Level 2 zu Level 3 vollzogen. Seit März 2026 verfügt das Unternehmen über eine Testlizenz in Wuxi, um entsprechende Systeme im Realbetrieb zu erproben. Die Technologie ermöglicht es, dass Fahrzeuge in definierten Szenarien – etwa auf Autobahnen – eigenständig fahren, Spurwechsel durchführen und Geschwindigkeiten bis 120 km/h bewältigen. Dabei geht die Verantwortung situativ vom Fahrer auf das System über, sodass dieser Hände und Blick zeitweise abwenden kann. 

Technologisch setzt Bosch auf ein integriertes Gesamtpaket aus Sensorik, Software und Fahrzeugsteuerung. Dazu zählen unter anderem Radar der siebten Generation, Hochleistungsrechner sowie KI-basierte Algorithmen. Ergänzt wird dies durch By-Wire-Technologien für Lenkung und Bremse, bei denen mechanische Verbindungen zunehmend durch elektronische Signalübertragung ersetzt werden. 

Ein konkreter Schritt in Richtung Serie ist das neue Brake-by-Wire-System, das aus zwei unabhängigen Bremskomponenten besteht. Bosch hat hierfür bereits mehrere Lieferverträge geschlossen und plant den Serienstart in Pkw ab Mitte 2026. 

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Im Rahmen einer gemeinsamen Cross-Industry-Kollaboration auf der IFAT Munich, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft sowie Umwelttechnologien, rücken die IAA MOBILITY und die IFAT Munich am 07. Mai 2026 auf dem Messegelände in München ein zentrales Zukunftsthema in den Fokus: das Batterierecycling in der Mobilität. Ziel der Kooperation ist es, die Schnittstelle zwischen Mobilität und Kreislaufwirtschaft stärker sichtbar zu machen. Die Beteiligung der IAA MOBILITY auf der IFAT ist Teil einer strategischen Partnerschaft, die bereits auf der IAA MOBILITY 2025 mit einer kuratierten Session der IFAT Munich im Rahmen der IAA Conference begann. Nun wird die Zusammenarbeit weiter vertieft: Im Mittelpunkt steht die Frage, wie nachhaltige Wertschöpfungsketten rund um Batterien gestaltet werden können – von der Produktion über die Nutzung bis hin zum Recycling. Die Beteiligung erfolgt in Form der Kuration von Bühnenprogramm mit anschließendem Networking    am 07. Mai 2026.  

Den Auftakt bildet dabei am 7. Mai 2026 eine Session auf der Green Stage (Halle C4). Unter dem Titel „Battery Recycling in der Automobilindustrie“ spricht Moderator Karol W. Bednarek vom Verband der Automobilindustrie (VDA) mit Jonathan Laufer (BASF) von 10:00 bis 10:20 Uhr über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze. Die Session dient als inhaltliche Klammer für das weitere Programm und soll insbesondere die Verbindung zwischen klassischen Automotive-Anwendungen, Light Electric Vehicles (LEVs) und Recyclingtechnologien aufzeigen. Im Anschluss an die Hauptsession folgen zwei vertiefende Formate in der „Explore & Connect Lounge“ (Atrium B6). Die erste Deep-Dive-Session „Automotive Battery Recycling – Prozesse, Standards und Herausforderungen der Zukunft “ findet am 7. Mai 2026 von 11:00 bis 11:50 Uhr statt. Hier diskutiert Karol W. Bednarek vom Verband der Automobilindustrie (VDA) mit Jonathan Laufer (BASF) und Dr. Carolin Kresse (Deutsche Rohstoffagentur, DERA) das Recycling von Fahrzeugbatterien entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette. Direkt im Anschluss widmet sich die zweite Session von 12:00 bis 12:50 Uhr den Batterien von Light Electric Vehicles (LEVs). Unter dem Titel „Light Electric Vehicles (LEVs) – Recycling-Challenges kleiner Batteriesysteme“ diskutiert Christian Koll-Schwarze von der Messe München mit Philipp Brunotte (LiBCycle GmbH) und Kimberly Karambis (Arvato Systems) spezifische Anforderungen von E-Bikes, E-Scootern und anderen Mikromobilitätslösungen. Anschließend findet in der Explore & Connect Lounge ein IAA MOBILITY Networking Event statt, an dem die Speaker und das IAA MOBILITY Team teilnehmen.   

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