







IAA MOBILITY Weekly
Die Mobilitäts-Highlights der Woche 14/2026
Škoda, Cupra, Renault Group, REDSEL, NASA
- Weekly News
- 14/2026

Škoda gibt ersten Ausblick auf das Škoda Peaq, Cupra Tavascan erhält Facelift, Renault Group erweitert AutoLOOP, Forschungsprojekt REDSEL soll Elektrofahrzeuge sicherer und zuverlässiger machen und mit der Artemis II Mission ist erstmals seit 55 Jahren wieder eine von der NASA geführte, bemannte Reise zum Mond gestartet – das sind die Top News in Woche 14 des Jahres 2026.
Škoda gibt ersten Ausblick auf das Škoda Peaq, Cupra Tavascan erhält Facelift, Renault Group erweitert AutoLOOP, Forschungsprojekt REDSEL soll Elektrofahrzeuge sicherer und zuverlässiger machen und mit der Artemis II Mission ist erstmals seit 55 Jahren wieder eine von der NASA geführte, bemannte Reise zum Mond gestartet – das sind die Top News in Woche 14 des Jahres 2026.
- 1. Škoda gibt ersten Ausblick auf das Škoda Peaq
- 2. Cupra Tavascan erhält Facelift
- 3. Renault Group erweitert AutoLOOP: Plattform integriert E-Auto-Batterien in den Recyclingkreislauf
- 4. REDSEL: Forschungsprojekt soll Elektrofahrzeuge sicherer und zuverlässiger machen
- 5. Artemis II zum Mond gestartet: Deutsche und europäische Technologie an Bord der Mission

Škoda hat mit dem Škoda Peaq einen Ausblick auf sein neues Elektro-Flaggschiff gegeben, das Mitte 2026 auf Basis der Vision-7S-Studie starten soll.
Das bis zu 4,9 Meter lange SUV bietet fünf oder sieben Sitzplätze, über 600 km Reichweite und bis zu 1.010 Liter Kofferraumvolumen. Drei Antriebsvarianten (150–220 kW) stehen zur Wahl, die Topversion mit Allrad beschleunigt in 6,7 Sekunden auf 100 km/h.
Technisch setzt Škoda auf Schnellladen (10–80 % in rund 28 Minuten), ein Android-basiertes Infotainment mit großem Zentraldisplay, optionales AR-Head-up-Display sowie Funktionen wie Vehicle-to-Load. Aerodynamische Details wie bündige Türgriffe und ein elektrochromes Panoramadach unterstreichen den Fokus auf Effizienz und Komfort.

CUPRA überarbeitet das E-SUV CUPRA Tavascan und erweitert das Modellangebot um eine neue Einstiegsversion sowie ein umfassendes Digital-Upgrade.
Die neue Basisvariante bietet einen 140-kW-Antrieb mit 58-kWh-LFP-Batterie, rund 435 km Reichweite und Schnellladen von 10 auf 80 Prozent in etwa 26 Minuten. Ziel ist ein attraktiverer Einstiegspreis bei erhaltenem sportlichen Anspruch.
Parallel bleibt das bestehende Portfolio mit leistungsstärkeren Varianten (bis zu 250 kW, 77 kWh) bestehen. Das Facelift basiert auf der Weiterentwicklung der MEB-Plattform.
Im Innenraum setzt Cupra auf mehr Digitalisierung und bessere Bedienbarkeit: ein größeres Cockpit, Android-basiertes Infotainment, physische Lenkradtasten sowie Funktionen wie One-Pedal-Driving sorgen für ein moderneres Nutzererlebnis.

Die Renault Group erweitert ihre Recyclingplattform AutoLOOP und integriert erstmals gezielt E-Auto-Batterien in den Kreislauf. Entwickelt von der Tochter The Future is NEUTRAL, soll die Plattform zur zentralen Lösung für das Recycling kompletter Fahrzeuge werden.
Im Fokus steht die Rückgewinnung strategischer Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und Nickel, um Abhängigkeiten von Primärmaterialien zu reduzieren. Der Prozess wird vollständig digital gesteuert – von der Erfassung und Demontage bis zur Rückführung der Materialien – und ermöglicht eine lückenlose Rückverfolgbarkeit.
Mit der Erweiterung reagiert Renault auch auf neue EU-Vorgaben zur Herstellerverantwortung und positioniert AutoLOOP als skalierbare Lösung für effizientes Batterie-Recycling.

Das österreichische Forschungsprojekt REDSEL unter Leitung von Silicon Austria Labs entwickelt neue Bordnetzarchitekturen für Elektrofahrzeuge, die Sicherheit, Effizienz und Zuverlässigkeit deutlich erhöhen sollen.
Kern ist eine eng verzahnte Hoch- und Niedervoltarchitektur, die langfristig sogar die klassische 12-Volt-Batterie ersetzen könnte. Eine redundante Energieversorgung mit zwei Hochvoltbatterien sowie intelligenter Lastverteilung steigert die Ausfallsicherheit.
Technologisch setzt REDSEL auf moderne Halbleiter wie SiC-MOSFETs und elektronische Schalter statt mechanischer Relais, was Effizienz und Leistungsfähigkeit verbessert. Ein Systemdemonstrator bestätigt bereits die Praxistauglichkeit der neuen Architektur.

Mit der Artemis II Mission ist erstmals seit 55 Jahren wieder eine bemannte Reise zum Mond gestartet. Die von der NASA geführte Mission bringt vier Astronauten an Bord des Orion-Raumschiffs auf eine rund zehntägige Mondumrundung und dient als zentraler Test für künftige Landungen.
Europa und Deutschland spielen dabei eine Schlüsselrolle: Das Europäische Servicemodul (ESM), entwickelt unter Führung von Airbus Defence and Space, versorgt die Kapsel und bringt erstmals Menschen mit europäischer Technik ins All. Zudem messen DLR-Strahlungsdetektoren die Weltraumbelastung, während deutsche CubeSats und Sensorsysteme Navigation und neue Technologien für künftige Mondmissionen erproben.
Die Mission gilt als wichtiger Schritt hin zu einer dauerhaften menschlichen Präsenz auf dem Mond.