Mercedes, Polestar, Fraunhofer, MG, Lemmo & Specialized

Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.

IAA MOBILITY Weekly

Die Mobilitäts-Highlights der Woche 13/2026

Mercedes-Benz, Polestar, Fraunhofer, MG Motor, Lemmo, Specialized

13/2026
Beitrag vom 27.03.2026

Neue Mercedes-Benz S-Klasse  erhält umfassendes Update, Polestar stärkt Batteriezirkularität, das Fraunhofer-Projekt „HV-MELA-BAT“ entwickelt hocheffizientes Ladesystem, MG Motor eröffnet neues Engineering Centre und stellt neue Semi-Festkörperbatterie „SolidCore“ vor und Lemmo und Specialized präsentieren zwei E-Bike-Neuheiten – das sind unsere Top News in Woche 13 des Jahres 2026.   

Neue Mercedes-Benz S-Klasse  erhält umfassendes Update, Polestar stärkt Batteriezirkularität, das Fraunhofer-Projekt „HV-MELA-BAT“ entwickelt hocheffizientes Ladesystem, MG Motor eröffnet neues Engineering Centre und stellt neue Semi-Festkörperbatterie „SolidCore“ vor und Lemmo und Specialized präsentieren zwei E-Bike-Neuheiten – das sind unsere Top News in Woche 13 des Jahres 2026.   

13/2026
Beitrag vom 27.03.2026
Rückansicht eines weißen Mercedes-Benz vor modernem Gebäude.
(c) Mercedes-Benz

Die neue Mercedes-Benz S-Klasse erhält laut Mercedes-Benz das umfassendste Update ihrer Generation: Über 50 Prozent der Komponenten wurden neu entwickelt oder überarbeitet. 

Optisch tritt das Flaggschiff markanter auf – mit größerem, beleuchtetem Kühlergrill, optional illuminiertem Stern und neuen DIGITAL LIGHT-Scheinwerfern mit bis zu 600 Metern Reichweite. 

Technologisch rücken MB.OS und KI in den Mittelpunkt: Over-the-Air-Updates, ein MBUX Superscreen, Google-basierte Navigation und neue Assistenzfunktionen prägen das digitale Erlebnis. Eine erweiterte Sensorik bildet die Basis für weiterentwickelte Fahr- und Parksysteme bis hin zu punktgenauer Automatisierung im Stadtverkehr. 

Im Innenraum stärkt Mercedes den Business-Charakter mit optionalem First-Class-Fond, großen Displays und Videokonferenzfunktionen. 

Das Antriebsportfolio reicht von elektrifizierten Sechs- und Achtzylindern bis zu Plug-in-Hybriden mit rund 100 km elektrischer Reichweite. Fahrwerkssysteme wie AIRMATIC und Hinterachslenkung steigern Komfort und Agilität. 

Zusätzliche Sicherheitsfeatures und umfangreiche Individualisierungsoptionen runden das Update ab. 

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Draufsicht auf einen schwarzen Polestar auf neutralem Hintergrund.
(c) Polestar

Polestar treibt die Batteriezirkularität voran: Die Modelle Polestar 2 und Polestar 3 nutzen nun Batterien mit mindestens 50 Prozent recyceltem Kobalt. 

Damit will der Hersteller die Abhängigkeit von Primärrohstoffen reduzieren und geschlossene Materialkreisläufe stärken. Neben dem Einsatz recycelter Materialien setzt Polestar auf die Aufbereitung und Wiederverwendung von Batterien in Zusammenarbeit mit Volvo Cars sowie auf globale Recyclingpartnerschaften. 

Die Strategie umfasst den gesamten Lebenszyklus: verlängerte Batterienutzung, Second-Life-Ansätze und ressourcenschonende Materialien wie recyceltes Aluminium, Stahl und Kunststoffe. Gleichzeitig verfolgt Polestar einen transparenten Ansatz mit Lebenszyklusanalysen und CO₂-Offenlegung – mit dem Ziel, Elektromobilität nachhaltiger und langfristig effizienter zu gestalten. 

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Modulares Batteriespeichersystem mit grünem Rahmen und roten Batterieeinheiten.
(c) FraunhoferISN

Das Forschungsprojekt „HV-MELA-BAT“ unter Leitung des Fraunhofer ISE entwickelt ein hocheffizientes Megawatt-Ladesystem (MCS) für schwere Elektrofahrzeuge und Busse. Ziel ist es, hohe Ladeleistungen mit besserer Netzverträglichkeit zu kombinieren. 

Kern der Lösung sind modulare Komponenten wie Gleichrichter, DC/DC-Wandler und Hochstrom-Kontaktsysteme. Ein integrierter Pufferspeicher aus Second-Life-Batterien ermöglicht Ladeleistungen von über 1 MW, obwohl der Netzanschluss auf etwa 500 kW begrenzt bleibt. 

Technologisch erreicht das System Spitzenwerte: Ein neu entwickelter DC/DC-Wandler erzielt 99,26 % Effizienz und eine Leistungsdichte von 9 kW/l. 

Das modular aufgebaute System erlaubt zudem die Integration erneuerbarer Energien und den Betrieb mehrerer Ladepunkte. Die erfolgreiche Demonstration im Labor bestätigt die Praxistauglichkeit für zukünftige Hochleistungs-Ladeinfrastruktur. 

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Explosionsdarstellung eines geschichteten Geräts mit Kupfer-, Anoden-, Kathoden- und Batteriezellenlagen.
(c) MG Motors

MG Motor treibt seine Elektrifizierungsstrategie voran und hat ein neues Engineering Centre in Frankfurt eröffnet. Der Standort soll künftig die Entwicklung europäischer Modelle bündeln und wird durch bestehende Teams in Longbridge und London ergänzt. 

Zentrale Innovation ist die neue Semi-Festkörperbatterie „SolidCore“, die erstmals in Serie eingesetzt werden soll. Sie nutzt Festkörper-Elektrolyte für mehr Sicherheit, Lebensdauer sowie höhere Reichweiten und Ladeleistungen – mit besonderer Stärke bei niedrigen Temperaturen. Erste Modelle mit dieser Technologie sind ab Ende 2026 in Europa geplant. 

Parallel baut MG seine Hybridstrategie aus: Die neue Hybrid+ Technologie kombiniert eine größere Batterie, ein 3-Gang-Hybridgetriebe und intelligente Steuerung, um Effizienz, Performance und Fahrkomfort zu steigern. 

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Grünes Fully-Mountainbike vor dunklem Hintergrund.
(c) Specialized

In der E-Bike-Branche setzen Lemmo und Specialized mit neuen Modellen unterschiedliche technologische Akzente. 

Lemmo bringt mit dem Lemmo One Collab.Ride eine KI-gestützte 9-Gang-Automatikschaltung auf die Straße, die Fahrdaten in Echtzeit auswertet und sich dem Fahrstil anpasst. Ergänzt wird das System durch einen stärkeren Nabenmotor (52 Nm), ein Gewicht von rund 18 kg sowie einen 530-Wh-Akku mit bis zu 100 km Reichweite. 

Specialized zielt mit dem Specialized Turbo Levo R Alloy auf Performance: Der 3.1-Antrieb liefert bis zu 810 Watt und 105 Nm, kombiniert mit einer 840-Wh-Batterie. Dank Aluminiumrahmen sinkt der Einstiegspreis, während das Bike mit 130 mm Federweg hinten und 140 mm vorne als agiles Trail-E-MTB positioniert ist. 

Damit zeigen beide Hersteller zwei Trends: mehr Automatisierung im Alltag und mehr Leistung im Sportsegment. 

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