Polestar, Ford, Opel, Picasso OMT und Project Arrow

Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.Grafik mit dem Text „IAA MOBILITY WEEKLY“ und einem Kalendersymbol auf gelbem und dunkelblauem Hintergrund.

IAA MOBILITY Weekly

Die Mobilitäts-Highlights der Woche 08/2026

Polestar, Ford, Opel, Picasso OMT und Project Arrow

08/2026
Beitrag vom 19. Februar 2026

Polestar kündigt einen komplett neuen Polestar 2 für 2027 an, Ford leitet mit einer neuen Strategie ein neues Kapitel für seine Elektroflotte ein, Opel setzt wieder verstärkt auf Diesel-Antriebe, Picasso OMT präsentiert einen Schweizer Flat Tracker mit verstellbarem Carbon-Rahmen, Kanada zeigt mit dem „Project Arrow“ nationale E-Auto-Kompetenz und der erste „Salz-Akku“ geht in die Serienproduktion – das sind unsere Top News in Woche 8 des Jahres 2026.

Polestar kündigt einen komplett neuen Polestar 2 für 2027 an, Ford leitet mit einer neuen Strategie ein neues Kapitel für seine Elektroflotte ein, Opel setzt wieder verstärkt auf Diesel-Antriebe, Picasso OMT präsentiert einen Schweizer Flat Tracker mit verstellbarem Carbon-Rahmen, Kanada zeigt mit dem „Project Arrow“ nationale E-Auto-Kompetenz und der erste „Salz-Akku“ geht in die Serienproduktion – das sind unsere Top News in Woche 8 des Jahres 2026.

08/2026
Beitrag vom 19. Februar 2026
Unscharfe Autosilhouette mit großer Zahl 2 und Text Polestar 2 2027
(c) Polestar

Polestar konkretisiert seine Modellstrategie bis 2028 und hat einen umfassenden Nachfolger für das Erfolgsmodell Polestar 2 angekündigt. Das für 2027 geplante Fahrzeug wird keine bloße Modellpflege, sondern eine komplette Neuentwicklung sein. Während der aktuelle Polestar 2 noch auf der CMA-Plattform basiert, wird der Nachfolger technologisch deutlich eigenständiger positioniert.
Diese Ankündigung ist Teil einer großangelegten Modelloffensive, mit der die Marke ihre Auslieferungszahlen signifikant auf bis zu 165.000 Einheiten steigern will. Der neue Polestar 2 soll dabei die Brücke zwischen den High-End-Modellen Polestar 3 und 4 und dem künftigen Volumenmarkt schlagen.


Futuristisches silbernes Konzeptauto mit kantigem Design und roten Akzenten
(c) APMA

Kanada demonstriert seine technologische Unabhängigkeit in der Automobilindustrie. Mit dem „Project Arrow“ und den Modellen Vector sowie Borealis wurden Fahrzeuge entwickelt, die ohne importierte Technologien auskommen. Das Projekt ist ein Gemeinschaftswerk des kanadischen Zuliefererverbandes.
Von der Software bis hin zu den Karosseriekomponenten stammen alle Teile aus kanadischer Entwicklung. Das Ziel ist es, Kanada als führenden Standort für nachhaltige Mobilität zu etablieren und die Abhängigkeit von globalen Lieferketten zu reduzieren.


Gelber Ford Capri SUV vor einem alten Industriegebäude geparkt
(c) Ford

Ford bereitet eine Neuausrichtung seiner Elektroauto-Sparte vor. Unter dem Motto eines „neuen Kapitels“ plant der US-Hersteller, seine Modellpalette effizienter und wettbewerbsfähiger zu gestalten. Im Fokus steht dabei die Entwicklung kleinerer, erschwinglicherer Elektrofahrzeuge, um breitere Käuferschichten anzusprechen.
Ziel ist es, die Profitabilität der Elektrosparte „Model e“ durch eine optimierte Kostenstruktur und neue Plattformtechnologien zu sichern, während gleichzeitig die Marktanteile gegenüber der globalen Konkurrenz ausgebaut werden sollen.


Blauer Opel Astra Kombi fährt auf einer Landstraße
(c) Stellantis

In einer strategischen Wendung setzt der Autohersteller Opel wieder verstärkt auf Dieselfahrzeuge. Da die meisten Autobauer in Europa verstärkt auf die Elektromobilität setzen, sieht der Mutterkonzern Stellantis hier eine wertvolle Marktlücke – insbesondere bei Langstreckenfahrern und im gewerblichen Flottengeschäft. Die modernen Diesel-Varianten in Modellen wie dem Astra oder Grandland sollen durch hohe Effizienz überzeugen und jene Zielgruppen abholen, für die der Umstieg auf rein elektrische Antriebe aktuell noch nicht optimal erscheint.


Motorradfahrer auf Flat-Track-Bike auf staubiger Sandstrecke bei Sonnenuntergang
(c) Picasso Engineering

Das Schweizer Unternehmen Picasso OMT sorgt mit dem „450C“ für Aufsehen in der Motorradwelt. Der Flat Tracker besticht durch einen extrem leichten und technologisch fortschrittlichen Carbon-Rahmen. Das Besondere: Die Geometrie des Rahmens ist in einem ungewöhnlich weiten Bereich verstellbar.
Fahrer können Parameter wie den Lenkkopfwinkel und die Position des Schwingendrehpunkts anpassen, um das Fahrverhalten präzise auf unterschiedliche Streckenbedingungen oder persönliche Vorlieben abzustimmen. Mit diesem Fokus auf radikalen Leichtbau und maximale Variabilität positioniert sich die 450C als exklusives High-Tech-Sportgerät „Made in Switzerland“.


Fünf Autos fahren in Formation auf einer verschneiten Teststrecke
(c) CATL

Der chinesische Batteriehersteller CATL hat zusammen mit dem ebenfalls aus China stammenden Autohersteller Changan ein globales Testprogramm für eine neue Generation von Natrium-Ionen-Akkus gestartet. Die ersten Einheiten werden bereits im Testbetrieb eingesetzt. Laut CATL setzt die neue Zellchemie insbesondere in den Bereichen Zuverlässigkeit und Sicherheit neue Maßstäbe für die Branche. Bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad erweisen sich die Natrium-Ionen-Zellen als dreimal so ergiebig wie herkömmliche Lithium-Akkus. Die ersten Serienfahrzeuge mit dieser Technologie sollen bereits noch vor Ende dieses Jahres auf den Markt kommen.


Drei Microlino Kleinstwagen vor dem Autohaus Egeland Auto
(c) Microlino

Das Schweizer Unternehmen Micro setzt seine Expansion fort und bringt das Leichtelektromobil Microlino nun auch auf den norwegischen Markt. Trotz der Dominanz großer E-SUVs in Norwegen sieht der Hersteller ein hohes Potenzial für urbane Mikromobilität in Städten wie Oslo. Der Microlino soll dort als platzsparende und effiziente Lösung für das Pendeln und den Stadtverkehr dienen.


E-Bike mit angehängtem Lastenanhänger voller Einkäufe
(c) Gambade

Der chinesische Batteriehersteller CATL hat zusammen mit dem ebenfalls aus China stammenden Autohersteller Changan ein globales Testprogramm für eine neue Generation von Natrium-Ionen-Akkus gestartet. Die ersten Einheiten werden bereits im Testbetrieb eingesetzt. Laut CATL setzt die neue Zellchemie insbesondere in den Bereichen Zuverlässigkeit und Sicherheit neue Maßstäbe für die Branche. Bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad erweisen sich die Natrium-Ionen-Zellen als dreimal so ergiebig wie herkömmliche Lithium-Akkus. Die ersten Serienfahrzeuge mit dieser Technologie sollen bereits noch vor Ende dieses Jahres auf den Markt kommen.

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