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Beliebteste Autofarben 2023, Deutschlandnetz-Standorte, Rimac, Chery, Natrium-Ionen-Akkus, Yamaha

Beitrag vom 05.01.2024

Beitrag vom 05.01.2024

01/2024
Die Themen im Überblick

Die beliebtesten Autofarben der Deutschen im Jahr 2023, die Eröffnung des ersten Deutschlandnetz-Standorts, Rimacs Arbeit an einem hochautomatisierten Robotaxi, ein Konzeptauto von Chery, die ersten Elektro-Kleinwagen mit Natrium-Ionen-Akkus und der Start von Yamahas Batterietauschservice für Elektrofahrräder – das sind unsere ersten News des Jahres. Wir wünschen ein frohes neues Jahr und einen guten Start in 2024.   

Die beliebtesten Autofarben der Deutschen im Jahr 2023, die Eröffnung des ersten Deutschlandnetz-Standorts, Rimacs Arbeit an einem hochautomatisierten Robotaxi, ein Konzeptauto von Chery, die ersten Elektro-Kleinwagen mit Natrium-Ionen-Akkus und der Start von Yamahas Batterietauschservice für Elektrofahrräder – das sind unsere ersten News des Jahres. Wir wünschen ein frohes neues Jahr und einen guten Start in 2024.   

01/2024
Die Themen im Überblick
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Basierend auf Daten des deutschen Kraftfahrt-Bundesamtes bevorzugten deutsche Neuwagenkäufer 2023 die klassischen Farben Grau/Silber, Schwarz und Weiß. Diese Farben machten über 78% der Neuzulassungen aus, wobei Grau/Silber mit 31,6% den ersten Platz belegt. Schwarz liegt mit 26,4 %bauf Platz 2, gefolgt von Weiß, das 20,7 % der Neuzulassungen ausmacht. Farblich gewann Grün im vergangenen Jahr an Beliebtheit und steht nun an dritter Stelle  steht nun an dritter Stelle unter den bunten Farben, trotz nur 2,5% der Neuzulassungen. Blau bleibt mit 9,6% die beliebteste bunte Farbe, während Rot mit 5,1% an zweiter Stelle liegt. Seltenere Farben wie Gelb, Orange, Braun und Lila/Violett bleiben eine Seltenheit auf deutschen Straßen.  

Beliebte Autofarben 2023
(c) Adobe.stock.com

Fastned hat in Düren den ersten Standort des Deutschlandnetzes eröffnet, ein Projekt der Bundesregierung zur Schaffung eines flächendeckenden Ladeinfrastruktur-Netzes von Schnellladestationen. Der Standort verfügt über vier 400-kW-Ladepunkte, mit der Option, weitere hinzuzufügen. Außerdem soll der barrierefreie und überdachte Standort noch um Gastronomie und sanitäre Anlagen ergänzt werden.   

Das Deutschlandnetz soll insgesamt 900 Standorte mit über 8.000 Schnellladepunkten umfassen und das Ziel verfolgen, die Ladeinfrastruktur in Deutschland zu verbessern, insbesondere in bisher unterversorgten Regionen. Dafür wurden im Oktober 2021 23 Regionallose für Deutschlandnetz-Standorte abseits von Autobahnen ausgeschrieben, die jetzt in Abgrenzung zu einer weiteren Deutschlandnetz-Ausschreibung für Autobahn-Standorte unter den zehn Unternehmen verteilt wurden. Zur Realisierung dieser Ladepunkte wurden neben Fastned dazu die Unternehmen Allego, BayWa Mobility Solution, E.ON Drive, Eviny, EWE Go Hochtief Ladepartner, Mer Germany, Total Energies und Via Deutschlandnetz ausgewählt. In diesen Losen sind in Summe 900 Suchräume enthalten, in denen ein Schnelladenetz-Park gebaut werden soll. Die ausgewählten Anbieter müssen innerhalb dieser Suchräume dabei eigene Standorte finden.  

Fastned eröffnet ersten Deutschlandnetz-Standort
Fastned eröffnet ersten Deutschlandnetz-Standort / (c) Fastned

Der kroatische Elektroautobauer Rimac entwickelt ein hochautomatisiertes Robotaxi, das bis 2026 auf den Markt gebracht werden soll. Das unter dem Namen Project 3 entwickelte Robotaxi soll ohne menschliches Zutun fahren können und damit komplett autonom operieren. Es soll innerhalb einer von Rimac entwickelten Infrastruktur fahren können, zu der auch Ladestationen, Lagerhallen und Parkplätze gehören. Laut Unternehmens-Gründer Mate Rimac plant Rimac zehntausende Einheiten pro Jahr herzustellen, die dann an verschiedenen Orten ihren Service anbieten. Das Unternehmen soll sich dafür bereits in Gesprächen mit 20 Städten in Europa und im Nahen Osten befinden, um den geplanten Dienst nach einem Pilotprojekt im kroatischen Zagreb anzubieten.  Geplant ist es, den Betrieb bis 2026 in Kroatien zu starten, ein Jahr später in soll dieser dann auch Deutschland und Großbritannien eingeführt werden.  

Rimac Logo
(c) Rimac Automotive

Chery, ein chinesischer Automobilhersteller, hat ein Konzeptfahrzeug vorgestellt, das einen neuen Aerodynamikrekord unter asiatischen Autoherstellern aufstellt. Dank Künstliche-Intelligenz-basierter Simulationstechniken erfolgten im Zuge einer Windkanal-Testserie über 2.000 verschiedene Optimierungsfälle, bei der ein   Luftwiederstands-Wert von 0,168 erzielt werden konnte. Die Form des Fahrzeugs soll dabei von der Körperform des Thunfischs inspiriert worden sein. Chery plant, die gewonnenen Erkenntnisse in seine zukünftigen Elektroautomodelle zu integrieren,Vor einigen Wochen hatte Chery 39 Neumodelle für die kommenden zwei Jahren angekündigt, davon 15 Elektroautos sowie 24 Hybridversionen.  

Chery
Chery / (c) Jeffrey Close/Pinterest

In China sind die ersten Elektro-Kleinwagen mit Natrium-Ionen-Batterien in Produktion gebracht worden. Dabei handelt es sich um zwei Kleinwagen-Modelle. Eines läuft bei JAC unter der E-Auto-Marke Yiwei und das andere bei Jiangling Motors Electric Vehicle (JMEV) vom Band. Natrium-Ionen-Batterien gelten als kostengünstige Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien, haben jedoch eine geringere Energiedichte. Der Einsatz von Natrium-Ionen-Batterien könnte die Verbreitung von Elektroautos fördern, insbesondere in Märkten, in denen Kosteneffizienz entscheidend ist. Große chinesische Unternehmen wie BYD und CATL investieren ebenfalls in diese Technologie, in Europa kündigte der schwedische Batteriezellen-Hersteller Northvolt kürzlich seinen Einstieg in das Geschäft mit Natrium-Ionen-Batterien an.  

JAC Yiwei 3
JAC Yiwei 3/ (c) JAC

Yamaha Motor bietet ab sofort einen Batterietauschservice für Elektrofahrräder an. Dafür hat Yamaha Motor das Unternehmen ENYRING GmbH gegründet, das seinen Sitz in Berlin hat und im Rahmen von Abos austauschbare Batterien für kompakte städtische Elektrofahrzeuge anbieten soll. Ab 2025 sollen Nutzer dafür in Deutschland und den Niederlanden Batterien mieten und leere Akkus jederzeit einfach der in der Stadt installierten Wechselstationen austauschen können. Das Konzept zielt darauf ab, einen geschlossenen Kreislauf für die Batterienutzung zu schaffen, wobei alte Batterien recycelt und für neue Produkte wiederverwendet werden. Yamaha Motor ist bereits in ähnlichen Projekten in Japan aktiv und Teil eines Konsortiums, das Standards für austauschbare Batteriesysteme zum Einsatz in E-Fahrzeugen der festlegen will. 

Enyring
Enyring / (c) Yamaha Motor

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