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Artemis II zum Mond gestartet: Deutsche und europäische Technologie an Bord der Mission
Bild: (c) NASA / Bill Ingas
Erstmals nach 55 Jahren sind am Mittwoch mit der NASA-Mission Artemis II n wieder Menschen Richtung Mond aufgebrochen. Die von der NASA geführte Mission Artemis mit einer vierköpfigen Crew an Bord des Orion-Raumschiffs. Ziel ist eine rund zehntägige Reise zum Mond und zurück, bei der der Erdtrabant umrundet, aber noch nicht betreten wird. Die Mission dient als entscheidender Test für zukünftige Mondlandungen im Rahmen des Artemis-Programms, das langfristig eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Mond vorbereiten soll. Neben USA spielen dabei auch Europa und Deutschland eine entscheidende Rolle.
Erstmals nach 55 Jahren sind am Mittwoch mit der NASA-Mission Artemis II n wieder Menschen Richtung Mond aufgebrochen. Die von der NASA geführte Mission Artemis mit einer vierköpfigen Crew an Bord des Orion-Raumschiffs. Ziel ist eine rund zehntägige Reise zum Mond und zurück, bei der der Erdtrabant umrundet, aber noch nicht betreten wird. Die Mission dient als entscheidender Test für zukünftige Mondlandungen im Rahmen des Artemis-Programms, das langfristig eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Mond vorbereiten soll. Neben USA spielen dabei auch Europa und Deutschland eine entscheidende Rolle.

So werden vier Strahlungsdetektoren M-42 EXT (extended) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Weltraumstrahlung zwischen Erde und Mond messen. Das Europäische Servicemodul, kurz ESM, befördert auf dieser Mission nun erstmals Menschen in den Weltraum. Und mit TACHELES macht sich ein Kleinsatellitendemonstrator aus Deutschland auf den Weg zum Mond, um in dessen Umlaufbahn abgesetzt zu werden. Die Deutschen Raumfahrtagentur im DLR hat den CubeSat ausgewählt.

Für die Orion-Kapsel hat außerdem die deutsche Industrie Sensoren zur Navigation im Weltraum bereitgestellt. Zudem fliegt auf der Mission ein Kleinsatellit eines deutschen Startups mit, der Technologie für einen kostengünstigen Zugang zur Nutzung der Mondoberfläche erschließen sowie den Einfluss der Weltraumstrahlung auf Raumfahrzeuge testen soll.

Die Antriebs- und Versorgungseinheit der Crewkapsel, das sogenannte European Service Module (ESM), wurde unter der industriellen Führung von Airbus Defence and Space in Bremen entwickelt und wird dort auch montiert.
