







Mobility
Kia zeigt erstmals die Studie Kia Vision Meta Turismo
Bild: (c) Kia
Auf der Mailänder Designwoche hat Kia erstmals die Studie Vision Meta Turismo der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Das Konzeptfahrzeug, das bereits im Dezember zum 80-jährigen Markenjubiläum vorgestellt wurde, soll einen konkreten Ausblick auf die künftige Ausrichtung der Marke im Bereich Elektromobilität und Nutzererlebnis geben.
Auf der Mailänder Designwoche hat Kia erstmals die Studie Vision Meta Turismo der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Das Konzeptfahrzeug, das bereits im Dezember zum 80-jährigen Markenjubiläum vorgestellt wurde, soll einen konkreten Ausblick auf die künftige Ausrichtung der Marke im Bereich Elektromobilität und Nutzererlebnis geben.

Mit dem Vision Meta Turismo will Kia zeigen, wie sich Mobilität künftig über das reine Fahren hinaus entwickeln soll. Die Studie verbindet leistungsorientierte Fahreigenschaften mit einem loungeartigen Innenraum und gwill zugleich die Ästhetik klassischer Langstreckenfahrten der 1960er-Jahre aufgeifen. Ziel ist ein ganzheitliches Erlebnis, das Technologie und Emotion miteinander verknüpft und den Innenraum stärker als individuellen Lebensraum interpretiert.
Im Zentrum steht dabei die Designphilosophie „Opposites United“, die scheinbare Gegensätze wie Dynamik und Komfort, Technik und Emotion oder Funktion und Ästhetik miteinander verschmelzen lässt.
Ein zentrales Element des Konzepts ist die Verschmelzung von realem und virtuellem Fahrerlebnis. Über ein 3D-Head-up-Display mit Augmented Reality sowie optionale AR-Brillen soll eine immersive Interaktion zwischen Fahrzeug und Insassen entstehen.
Analoge Bedienelemente werden durch digitale Funktionen ergänzt, die haptisches Feedback und physische Simulationen erzeugen. Dazu zählen ein Joystick für simulierte Gangwechsel, virtuelle Motorgeräusche sowie eine „Launch Control & GT-Boost“-Funktion, die maximale Leistung für spontane Beschleunigung freisetzt.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Lenkrad, das als zentrale Schnittstelle für unterschiedliche Erlebniswelten dient. Inspiriert von Gaming-Controllern ermöglicht es den Zugriff auf drei verschiedene Modi: „Speedster“, „Dreamer“ und „Gamer“.
Der „Speedster“-Modus fokussiert sich auf ein intensives, emotionales Geschwindigkeitserlebnis mit erweiterten visuellen und akustischen Effekten. „Dreamer“ richtet sich an urbane Szenarien und nutzt AR-Technologie für eine erweiterte Wahrnehmung der Umgebung. Im „Gamer“-Modus wird das Fahrzeug im Stand zur interaktiven Plattform, etwa für virtuelle Rennspiele, die über Head-up-Display und externe Projektionen erlebbar werden.