Bosch treibt hochautomatisiertes Fahren auf Level 3 voran

Schwarzer Bosch-Test-SUV mit Dachsensoren fährt auf Straße.Schwarzer Bosch-Test-SUV mit Dachsensoren fährt auf Straße.Schwarzer Bosch-Test-SUV mit Dachsensoren fährt auf Straße.Schwarzer Bosch-Test-SUV mit Dachsensoren fährt auf Straße.Schwarzer Bosch-Test-SUV mit Dachsensoren fährt auf Straße.Schwarzer Bosch-Test-SUV mit Dachsensoren fährt auf Straße.Schwarzer Bosch-Test-SUV mit Dachsensoren fährt auf Straße.Schwarzer Bosch-Test-SUV mit Dachsensoren fährt auf Straße.

Mobility

Bosch treibt hochautomatisiertes Fahren auf Level 3 voran

Bild: (c) Bosch

News
Beitrag vom 30. April 2026

Bosch hat in China sich als Technologiepartner für automatisiertes Fahren hervorgehoben.  Ein Beispiel dafür ist die neue automatische Ausweichfunktion – genannt „Autonomous Emergency Steering“. Bosch hat diese Funktion gemeinsam mit einem chinesischen Fahrzeughersteller innerhalb von sechs Monaten zur Serienreife gebracht. Sie verbindet Fahrassistenz und Fahrzeugsteuerung so, dass die Sicherheit erheblich steigt. Wenn bei plötzlich auftauchenden Hindernissen wie etwa einem ausschwenkenden Fahrzeug oder einem unerwartet auftretenden Fußgänger der Bremsweg nicht mehr ausreicht, verhindert die automatische Ausweichfunktion Kollisionen. Dazu koordiniert das Vehicle Motion Management von Bosch Bremse, Lenkung und Antriebsstrang so schnell und zielgerichtet, dass das Fahrzeug ausweicht, ohne an Stabilität zu verlieren – auch unter winterlichen Straßenverhältnissen. 

Bosch hat in China sich als Technologiepartner für automatisiertes Fahren hervorgehoben.  Ein Beispiel dafür ist die neue automatische Ausweichfunktion – genannt „Autonomous Emergency Steering“. Bosch hat diese Funktion gemeinsam mit einem chinesischen Fahrzeughersteller innerhalb von sechs Monaten zur Serienreife gebracht. Sie verbindet Fahrassistenz und Fahrzeugsteuerung so, dass die Sicherheit erheblich steigt. Wenn bei plötzlich auftauchenden Hindernissen wie etwa einem ausschwenkenden Fahrzeug oder einem unerwartet auftretenden Fußgänger der Bremsweg nicht mehr ausreicht, verhindert die automatische Ausweichfunktion Kollisionen. Dazu koordiniert das Vehicle Motion Management von Bosch Bremse, Lenkung und Antriebsstrang so schnell und zielgerichtet, dass das Fahrzeug ausweicht, ohne an Stabilität zu verlieren – auch unter winterlichen Straßenverhältnissen. 

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Beitrag vom 30. April 2026
Frau sitzt in modernem Auto mit digitalem Armaturenbrett.
(c) Bosch

In diesem Umfeld hat Bosch auch den den nächsten Schritt in seiner Entwicklung  von Level 2 zu Level 3 des automatisiertem Fahren getan. Das Unternehmen hat seit März 2026 die Lizenz, im chinesischen Wuxi Fahrzeuge mit Level-3-Fahrfunktionen im Realbetrieb zu testen. Bosch setzt dabei auf eine weiterentwickelte ADAS-Systemlösung, die im Chery Exeed ES reihenweise Testsiege einfährt. Bei diesem fortschrittlichen Assistenzsystem bremst, lenkt und beschleunigt das Fahrzeug eigenständig, während der Fahrer den Verkehr aufmerksam beobachten muss. Das ändert sich ab Level 3. Die Verantwortung geht hierbei in bestimmten Anwendungsfällen auf das Fahrzeug über. Der Fahrer darf die Hände vom Lenkrad und die Augen von der Straße nehmen. In einer Welt, die sich immer schneller dreht, gewinnt der Fahrer dank Bosch-Technologie wertvolle Zeit im Auto zurück. Er wird sich auf der Autobahn und auf Schnellstraßen innerhalb chinesischer Städte zurücklehnen und entspannen können. Das Bosch-System fährt ihn bis zu einer Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern, funktioniert bei Wetterbedingungen bis 300 Meter Sicht und wechselt automatisch die Spur. 

Fahrer hält Lenkrad mit digitalem Display und Touchscreen.
(c) Bosch

Bosch zeigte zudem seine Kompetenzen in allen Kernfahrzeugbereichen wie Antrieb, Lenkung, Bremse, Fahrzeugsensorik, Hochleistungsrechner, Bordelektronik, Software und KI. Durch Bosch bekommen Hersteller sowohl die Hardware wie etwa den leistungsstarken Radar der siebten Generation als auch die Algorithmen. Dazu zeigte Bosch auch seine By-Wire-Systeme für Bremse und Lenkung- Dabei übermitteln Signalleitungen den Fahrerwunsch an das Brems- und Lenksystem. Für Brake-by-Wire bietet Bosch eine Lösung bestehend aus zwei voneinander unabhängigen Bremsgeräten: einem neu entwickelten Bremsaktuator sowie einem traditionellen ESP-System. Mit fünf Herstellern hat Bosch nach eigenen Angaben bereits Lieferverträge für das hydraulische Brake-by-Wire-System geschlossen und wird es voraussichtlich Mitte 2026 in Pkws für den Individualverkehr in Serie bringen.  

Außerdem kommt es in mehreren Robotaxi-Plattformen zum Einsatz. Dazu ist der Produktionsstart voraussichtlich 2027. Zusätzlich zur hydraulischen Lösung bietet Bosch auch ein rein elektromechanisches System an.    

Zudem kündigte Bosch und der chinesische Fahrzeughersteller Chery eine strategische Entwicklungskooperation für ein 48-Volt-Bordnetz  an.  

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